Hunderte herrenlose Tiere haben im Tierheim Ladeburg ein Zuhause auf Zeit gefunden, von Hund und Katze, über Taube und Kaninchen bis zum Schaf oder Großrind im Gnadenhof. Sie kommen aus der ganzen Region. Viele der Zöglinge haben ein trauriges Schicksal und warten darauf, wieder in liebevolle Händer vermittelt zu werden. Der Tierschutzverein Niederbarnim, der dieses Tierheim seit 1991 betreibt, sorgt mit seinen Mitarbeitern und vielen ehrenamtlichen Helfern dafür, dass den Tieren solange die bestmögliche Betreuung zuteil kommt.

Verträge mit über 100 Kommunen

Der Niederbarnimer Tierschutzverein hat inzwischen mit über 100 Kommunen vertragliche Vereinbarungen zur Aufnahme und Vermittlung von Fundtieren abgeschlossen, darunter auch mit der Stadt Angermünde und mit der Gemeinde Passow.

Angermünde

Über diese Aufgaben und die Arbeit des Tierheims möchte der Verein beim Tag der offenen Tür am 7. August 2021 informieren und Einblicke in das größte Tierheim Brandenburgs gewähren. Hier können Besucher nicht nur die Tiere erleben, sondern auch ein abwechlsungsreiches „tierisches“ Programm.

Buntes Programm mit Hundeschule und Bunkerführung

Von 10 bis 16 Uhr steht das 22 Hektar große Gelände Besuchern offen. Neben Führungen und vielen Infoständen gibt es um 10.45 Uhr eine Vorführung der Hundeschule. Um 11.40 werden Tierheimhunde durch die ehrenamtlichen „Gassigeher“ vorgestellt. Um 13 Uhr gibt es eine Führung durch den Bunker auf dem Gelände. Jagdhornbläser und DJ Ingo sorgen für musikalische Unterhaltung. Eine große Luftrutsche macht sicher den Kindern Spaß.
Das Tierheim befindet sich im Bernauer Ortsteil Ladeburg, Biesenthaler Weg 23. Infos: www.tierheim-ladeburg.de