Kleiner als gewohnt wurde in diesem Jahr der historischen Schlacht um Landin gedacht. 35 Soldaten in historischen Uniformen kamen am Wochenende am Vereinsraum des 1. Garde-Artillerie-Regiments Landin zusammen. Es waren Abordnungen aus dem Harz, aus Sachsen, Groß-Beeren, Mecklenburg-Vorpommern und Lebus.
Am Sonnabend ging es traditionell zur Kranzniederlegung nach Angermünde. In der Marienkirche gab es eine bewegende Andacht mit Pfarrer Uwe Eisentraut. Auch Volkhard Maaß vom Verein für Heimatkunde sprach ein paar Worte. Ein kleiner Umzug durch die Altstadt endete bei einem Eis.

Kleines Begegnungsgefecht ohne Publikum

Zurück in Landin gab es etwas Trockentraining für den Nachmittag und eine kurze Schulung, zum Beispiel über das 2021 geltende Waffengesetz. Statt der gewohnten Schlacht mit Publikum wurden diesmal im Schlosspark einige Böller abgegeben und ein nur kleines Begegnungsgefecht geführt. Der Tag klang mit Wildschwein am Spieß aus. Am Sonntag traten die Gäste die Heimreise an.
Eine weitere Begegnung könnte es am 16. Oktober anlässlich der Völkerschlacht bei Leipzig geben. „Ein Gefecht findet aber diesmal wohl nicht statt“, meint Gardemajor Thomas Grösch.