Dichter Nebel lag am Donnerstag (22.12.) über der B2 zwischen Angermünde und dem Pinnower Kreisel. Doch die Sicht sollte immer noch längst ausgereicht haben, um den großen Kreisverkehr rechtzeitig wahrzunehmen.
Ob nun der Nebel oder andere Ursachen für den Unfall eines polnischen Fahrers ursächlich waren, ermittelt nun die Polizei. Fakt ist, dass der Sattelzug aus Richtung Angermünde kommend nicht in die Kreisfahrbahn einlenkte, sondern geradeaus über den Bordstein fuhr und erst nach einigen Metern in ganzer Länge auf der Mittelinsel zum Stehen kam.

Lkw kann sich nicht aus eigener Kraft befreien

Die Versuche des unverletzt gebliebenen Fahrers, seinen Lkw selber aus dieser misslichen Lage zu befreien, scheiterten am nassen Untergrund, die Räder hatten sich bereits zu tief eingegraben. Ein Zeuge beobachtete das Geschehen und meldete es der Polizei, die unmittelbar darauf zusammen mit den Freiwilligen Feuerwehren aus Crussow und Stolpe die Unfallstelle absicherte.
Der Verkehr konnte während der Unfallaufnahme weiterfließen, lediglich beim Bergen des Sattelzugs kam es zu Behinderungen.