Mit Tempo-30-Zonen und verschiedenen baulichen Geschwindigkeitsbegrenzungen soll der Verkehr fast in der gesamten Innenstadt von Angermünde beruhigt und sicherer gemacht werden.
Dennoch bemängeln Einwohner und Abgeordnete einige kritische Gefahrenpunkte. Dazu gehört in der Berliner Straße neben der Adler-Apotheke die Einfahrt zum Parkplatz hinter dem kleinen Edeka-Laden und den Arztpraxen. Durch parkende Autos vor der Apotheke sei die Sicht für Pkw-Fahrer sehr begrenzt. Darauf machte erst jüngst der Vorsitzende des Angermünder Seniorenbeirates Peter Sonntag aufmerksam. Hier könnte die Parktasche direkt an der Einfahrt durch Poller oder Fahrbahnmarkierungen frei gehalten werden, wie das bereits in der Klosterstraße an der Ecke Emaillegasse erfolgt.

Seniorenbeirat wünscht sich Fußgängerüberweg am Kaisergarten

Eine weitere Gefahrenstelle befinde sich in der Schwedter Straße in Höhe des Kaisergartens mit Spielplatz und Rodelberg sowie Bushaltestellen in der Schwedter Straße. Hier überqueren viele Fußgänger, vor allem auch Kinder, aber auch Senioren des benachbarten Awo-Heims die Straße, die für Tempo 50 zugelassen ist. Außerdem werde der Radweg in beiden Richtungen stark frequentiert. Peter Sonntag schlägt einen Fußgängerüberweg vor.