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Entwässerungskonzept für Flächen um Danewitz vorgestellt

Unliebsame Wassermassen

KUKRAKAU / 23.03.2012, 07:48 Uhr
Biesenthal (rn) Märkische Heide und märkischer Sand müssen nicht immer trocken sein. Auch wenn viele Jahre der Grundwasserspiegel gefallen ist - die aktuellen Ereignisse zeigen ein anderes Bild. In Danewitz und in der Dewinsiedlung können die Bewohner einiger Grundstücke ein Lied davon singen. Bei starkem Regen, vor allem auf noch gefrorenem Boden, kommt es dort zu Überflutungen.

Das war den Biesenthaler Stadtverordneten nicht gleichgültig. Sie ließen ein Ingenieurbüro beauftragen, das der Sache auf den Grund gehen sollte. Die Ergebnisse sind am Mittwochabend in der Sitzung des Biesenthaler Bauausschusses vorgestellt worden.

Nancy Kersten von der Fugro GmbH Berlin stellte eine umfassende Studie zur Wassersituation in und um Danewitz und Teile der Dewinsiedlung vor. Untersucht wurden hydrologische und hydraulische Bedingungen sowie die Retention, das heißt die Möglichkeiten des Zurückhaltens von Wasser. Auf Karten wurden die Gewässerverläufe gezeigt sowie das Potenzial der Wasseraufnahme angrenzender Flächen und anderes mehr.

Als Extrakt des mit viel Fachterminilogie durchsetzten Vortrags kam letztlich heraus, dass am Weg in Richtung Tempelfelde und am Kirschweg größere Durchlassrohre eingebaut werden sollen. Auch am Schwalbenweg müsse es einen anderen Durchlass geben. Ergänzend sind an den kritischen Stellen der Straßen Anschüttungen und Verwallungen, also eine Erhöhung des Geländes in bestimmten Bereichen, vorgesehen. Die Untersuchungen haben ergeben, dass dort die Durchlässe einen zu geringen Durchmesser haben, so dass sich das Wasser rückstaut und zu den entsprechenden Überschwemmungen führt.

Eine 100-prozentige Sicherheit sei damit nicht zu erreichen, erläuterte die Projektingenieurin Nancy Kersten, aber im Schnitt sei nicht häufiger als etwa alle 20 Jahre mit derartigen Überschwemmungen zu rechnen. Im Bauausschuss war man sich einig, dass auf dieser Grundlage die im Haushalt eingeplanten Mittel für die empfohlenen Maßnahmen ausgegeben werden sollen.

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