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Pflanzplan für ehemalige Abrissfläche am Biesenthaler Bahnhof vorgestellt / Einheimische Gehölze bevorzugt

Acht Bäume mehr auf dem Parkplatz

Konturen schon gut erkennbar: Hier werden Pkw-Stellplätze mit Splitt versehen. Nach den Planungen erhalten die Flächen eine wasserdurchlässige Decke, so dass das Regenwasser versickern kann.
Konturen schon gut erkennbar: Hier werden Pkw-Stellplätze mit Splitt versehen. Nach den Planungen erhalten die Flächen eine wasserdurchlässige Decke, so dass das Regenwasser versickern kann. © Foto: MOZ/Sergej Scheibe
Brigitte Horn / 24.03.2012, 07:23 Uhr
Biesenthal (MOZ) Nach dem Ärger um die gefällten Bäume auf der Abrissfläche am Biesenthaler Bahnhof ist der Pflanzplan für den neuen Parkplatz am Bahnhof geändert und in der Sitzung des Biesenthaler Bauausschusses vorgestellt worden.

Eigentlich ist es ein recht übersichtliches Gelände, auf dem sich der neue Parkplatz ausbreitet. Er liegt zwischen der Bahnhofstraße, Aldi und dem Aldi-Parkplatz sowie einem Grundstück auf der Seite der Bahn. Da möchte man meinen: kein großes Thema. Doch im Bauausschuss sah man das anders.

Erster entscheidender Punkt: Wie können möglichst viele Bäume gepflanzt werden, um die monierten Fällungen auszugleichen. Insgesamt sollen jetzt nicht zehn, sondern 18 Bäume gepflanzt werden. Für die Seite in Richtung des Lebensmitteldiscounters sind Ahornbäume vorgesehen, in Richtung Bahnlinie soll es eine Baumreihe mit Linden werden. Hinzu kommen drei Rotdornbäume auf der Verkehrsinsel auf dem Parkplatz. Dabei seien die Bäume so angeordnet worden, dass sie im Sommer auch die Fahrzeuge beschatten, erläuterte der Vertreter des Planungsbüros INROS und Lackner.

Während es zu den beiden erstgenannten Baumreihen relativ schnell ein Konsens gab, war die Bepflanzung der Verkehrsinsel umstritten. Nach dem vorgelegten Pflanzplan waren dort eigentlich drei Japanische Kirschbäume vorgesehen. Die sollten Farbe bringen, zudem würden sie nicht so groß, was wegen des geringen Platzes auf der Insel günstig sei. Auf Kritik stieß im Ausschuss jedoch, dass es keine heimischen Bäume seien, die sollten doch bevorzugt werden. Mit dem Rotdorn war schließlich der Konsens gefunden, weil der einerseits Farbe hinein bringt, andererseits aber nicht so stark wüchsig sei wie etwa eine rote Kastanie, die auch vorgeschlagen wurde.

Ein anderer Aspekt, der bei dem Pflanzplan zu berücksichtigen war, ist die Sicherheit für die dort abgestellten Autos. Deshalb hat das Planungsbüro bei den Sträuchern eine eher lockere Anordnung vorgesehen.

Für die eigentlichen Stellplätze sind Betonsteine mit Rasenfugenpflaster geplant. So braucht man keine besondere Entwässerung, weil das Niederschlagswasser auf dem Platz versickern kann. Die Zufahrten erhalten Betonverbundpflaster.

Ein Teil der Fläche, die durch den Abriss der Ruine frei geworden ist, bleibt jedoch vom Parkplatz ausgenommen. Es ist ein rechteckiges Areal, dessen schmale Seite an die Bahnhofstraße grenzt. Dort soll vorläufig Rasen ausgesät werden. In der Zukunft könnte sich dort vielleicht ein kleiner Gewerbebetrieb ansiedeln und so die Fläche abrunden, sagte der Ausschussvorsitzende Andreas Jahn.

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