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Hoher Schaden nach Heimsuchung vom Wochenende

Einbrecher verwüsten Rathaus

Das Rheinsberger Rathaus.Foto: Rudolph
Das Rheinsberger Rathaus.Foto: Rudolph © Foto:
Holger Rudolph / 10.10.2011, 16:20 Uhr - Aktualisiert 10.10.2011, 18:16
Rheinsberg (MZV) Böse überrascht wurden am Montagmorgen die Mitarbeiter des Rheinsberger Rathauses. Einbrecher hatten das Gebäude über das Wochenende heimgesucht. Zwölf geöffnete und durchwühlte Räume sowie eine Vielzahl von beschädigten Möbeln sind das unerfreuliche Ergebnis.

So gut wie alle Türen im Erdgeschoss wurden von den Tätern aufgebrochen. Das Standesamt und das Einwohnermeldeamt verwüsteten die Unbekannten regelrecht. Daher bleiben beide Behörden heute geschlossen.

Hauptamtsleiterin Ulrike Schütte-Meitzner berichtete am Montag von einer Vielzahl aufgebrochener Schränke und Tische. Die Rathauskasse – ein Stahlblechschrank – knackten die Einbrecher zwar, doch es befand sich kein Bargeld darin. Einen weiteren Tresor versuchten sie aufzubrechen, was ihnen aber nicht gelang.

Akten oder Dokumente sind laut Schütte-Meitzner „nach unserem ersten Eindruck nicht gestohlen worden“. Doch sei der Grad der Verwüstung teilweise erheblich. Die Schadenshöhe werde sich auf jeden Fall im vierstelligen Euro-Bereich bewegen. Genauer lasse sie sich noch nicht einschätzen. Die Stadtverwaltung ist gegen Einbrüche versichert. Gutachter werden erwartet. Die Kriminalpolizei hat Spuren gesichert, die weiteren Ermittlungen laufen.

Ob die Verwaltung ihr Sicherheitssystem verbessern will, sei noch nicht entschieden, sagte Schütte-Meitzner. Vor einigen Jahren war das Rathaus in rascher Folge mehrfach von Unbekannten heimgesucht worden. Ermittelt wurden die Täter von einst bisher nicht.

Wer im Verlauf des Wochenendes etwas Verdächtiges beobachtet hat, kann sich unter (033931)530 an die örtliche Polizeiwache wenden. Nicht auszuschließen ist, dass die Langfinger den großen Publikumsverkehr während des Töpfermarktes in der Innenstadt genutzt haben, und sogar am hellen Tag in die Behörde eingebrochen haben. Nur die Kämmerei im zweiten Obergeschoss des Hauses an der Seestraße wurde von ihnen verschont. Zu holen wäre übrigens auch dort keinerlei Bargeld gewesen.

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