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Beeskower Organisatoren werten Premiere aus und tüfteln schon an Verbesserungen

Zweiter Altstadtlauf soll 2013 folgen

Idylle an der Spree: Abwechslung für die Teilnehmer kennzeichnete die Strecke beim 1. Beeskower Altstadtlauf am Sonntag.
Idylle an der Spree: Abwechslung für die Teilnehmer kennzeichnete die Strecke beim 1. Beeskower Altstadtlauf am Sonntag. © Foto: MOZ/Roland Hanke
Roland Hanke / 05.06.2012, 06:45 Uhr
Beeskow (MOZ) Die erfolgreiche Premiere des Beeskower Altstadtlaufs war gerade mal einen Tag alt, da gingen die Gedanken bei den Veranstaltern schon in Richtung nächstes Jahr. "Jetzt können wir nicht mehr zurück", sagte gestern Beatrix Pohle, die zusammen mit ihrem Mann Hartmut sowie den Söhnen Hagen und Philipp zu den Organisatoren der von allen Seiten gelobten Veranstaltung gehört. "Konkrete Absprachen oder einen Termin gibt es noch nicht - uns schwebt wieder Anfang Juni vor -, aber die erste Auflage war für uns alle überwältigend, was Teilnehmerzahlen und Resonanz nach der Siegerehrung betrifft, zugleich natürlich auch mächtig aufregend und anstrengend", erklärte Beatrix Pohle.

Ihre Familie, der SV Preußen Beeskow um Ralf Müller und Karsten Krüger sowie der Multi Fitness Club von Ralf Becker als Organisatoren sind jetzt dabei, Infos, Meinungen und Erfahrungen von allen Seiten zu sammeln, um dann Ende nächster Woche eine Auswertung der 1. Beeskower Altstadtlaufs vorzunehmen. "Wir haben schon einige kleine Ecken entdeckt, die wir im nächsten Jahr abstellen wollen", sagte Philipp Pohle, der sich unter anderem um den Internet-Auftritt kümmerte. "Richtig prima funktioniert hat die beiderseitige Zusammenarbeit mit den Zeitnehmern vom Sportservice Falkensee um Jörg Henning, die die Ergebnisse auch schnell ins Internet stellten."

Die Organisatoren waren sich auch darin einig, dass ohne die Unterstützung durch die Stadt, die Feuerwehr, Polizei und die Sponsoren solch eine Veranstaltung nicht zu stemmen wäre. "Es wurde alles möglich gemacht, was nötig war. Wir konnten die Räumlichkeiten im Rathaus nutzen und Jochen Nagel hat sich sehr gut um unsere Belange gekümmert", sagte Beatrix Pohle.

Froh waren sie alle, dass der Regen erst am Sonntagnachmittag kam, als die Premiere bereits beendet war. Und zudem darüber, dass es keine großen Zwischenfälle - bis auf einen leichten Asthma-Anfall eines Kindes - gab. Klar, dass der eine oder andere Läufer völlig ausgepumpt ins Ziel kam, aber das gehört dazu. "Es war schön mit anzusehen, wie sich alle Teilnehmer große Mühe gegeben haben, mit guten Zeiten aufzuwarten", sagte Hartmut Pohle, der wie seine gesamte Familie selbst die Strecke unter die Füße genommen hat.

Und sehr viele von den Läuferinnen und Läufern kündigten - nachdem sie ihre Teilnahme-Urkunden mit Zeit und Platz in der Altersklasse abgeholt hatten - bereits an, im nächsten Jahr wiederzukommen. Und vielleicht sind dann auch ein paar mehr Vereins-Teams am Start, die um den Wanderpokal des Beeskower Bürgermeister Frank Steffen den Altstadtlauf absolvieren. Diesmal waren es nur drei - wenig im Vergleich zu den Grundschul- (18) und Firmen-Mannschaften (20).

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