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In Biesenthal, Blumberg und anderen Orten kommt Knecht Ruprecht zu den Kindern

Weihnachtsmärkte zum ersten Advent gestartet

Brigitte Horn / 01.12.2013, 22:06 Uhr
Biesenthal/Blumberg (MOZ) Immer mehr Gemeinden organisieren einen Weihnachtsmarkt. Pünktlich zum ersten Advent sind die ersten gestartet. Den größten Weihnachtsmarkt gab es in Biesenthal. Aber auch in Blumberg, Ladeburg und Marienwerder kam der Weihnachtsmann.

Mit sechs Vereinen, seinen Kindertagesstätten und weiteren Einrichtungen hat der Biesenthaler Weihnachtsmarkt eine besonders breite Basis. Darüber ist auch Bürgermeister André Stahl froh. Weil vieles selbst organisiert wird sowie Spendengelder und Standgebühren dazu kommen, sind die Kosten für die Stadt relativ gering. Rund 2000 Euro sind es, die aus dem Stadtsäckel in die Finanzierung des Weihnachtsmarktes fließen. Das Konzept scheint aufzugehen.

Jedes Jahr gehe er zum Weihnachtsmarkt, sagt Karsten Reinke. "Unser Kind freut sich und es ist schön, dass man viele Leute trifft", fügt er noch an. Fabian Schmidt pflichtet ihm bei, sieht aber einen Nachteil: "Schade, dass es den Weihnachtsmarkt nur an einem Tag gibt." Auch Dr. Peter Westen findet den Weihnachtsmarkt "vernünftig". Er kam gerade aus der geöffneten Heimatstube, in der man Kaffee trinken konnte, wo für seine Begriffe allerdings etwas zu viel gezeigt werde. Die Heimatstube sollte noch mehr gestaltet werden, wozu seiner Meinung nach etwas Geld nötig sei und die Stadtverordneten auch dahinter stehen müssten.

Ekkehard Stahl freut sich, dass der Weihnachtsmarkt so gut besucht ist und im Vergleich zu den ersten Biesenthaler Weihnachtsmärkten das Angebot deutlich mehr Niveau habe. "Der Weihnachtsmarkt hat sich wunderbar entwickelt. Auch die rustikalen Holzhütten, tragen dazu bei", sagte Biesenthals langjähriger Ex-Bürgermeister Thomas Kuther, der, inzwischen Berliner, ebenfalls nach Biesenthal gekommen war. Immerhin boten 37 Händler ihre Waren feil. Die Angebotspalette reichte vom deftigen Knoblauchbaguette bis hin zu zierlichen Pyramiden. Am Stand vom Verein Wukania gab es geröstete Esskastanien. Jürgen Giese und andere Mitstreiter von den Jagdpächtern hatten Damwildbraten im Angebot. Die Jagdpächter sehen ihre Teilnahme am Markt als Entgegenkommen an. "Es ist unser Dank für die Möglichkeit, in der Region zur Jagd zu gehen", erläutert Giese. Im Fremdenverkehrsbüro musste Sieglinde Thürling seit der Öffnung des Marktes pausenlos Auskunft geben, so groß war das Interesse.

Zum Kulturprogramm trugen der Gemischte Chor Biesenthal, der Posaunenchor der evanglischen und katholischen Kirche, Drehorgel-Henri, die Musikschule Fröhlich, aber auch die Kita Knirpsenland und der Hort Pfefferberg bei. Nine Mond begeisterte die Jüngsten mit ihren Mitmachprogramm.

Auch in Blumberg war am ersten Advent Weihnachtmarkt. Hierfür sieht der Haushalt von Ahrensfelde für den Ortsteil 1200 Euro vor. In diesem Jahr wurde der Markt zum ersten Mal vom Sportverein BSV organisiert. Bisher habe das der Kulturverein von Canitz gemacht, doch aus gesundheitlichen Gründen mussten die bisherigen Akteure passen, erklärt der Ortsvorsteher Jörg Dreger. Und der BSV sei der einzige Verein, der das stemmen könne. In Blumberg will man keinen großen Budenzauber, sonders es geht eher besinnlich zu. "Es ist ein Markt von Blumbergern für Blumberger, bei dem Leute miteinander quatschen können", zieht Dreger ein Fazit. Dennoch fehlt natürlich nicht der Weihnachtsmann. Der kommt sogar mit einem Rentier. Dafür ist "Weihnachtsmann" Klaus Giese extra eine Woche in die Uckermark gefahren, damit sich das Tier an ihn gewöhnt. Auch in Ladeburg und Marienwerder gab es zum ersten Advent einen Weihnachtsmarkt.

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