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Richard-Ruthe- und Mozartstraße kommen 2014 dran

Biesenthal baut Straßen bürgerfreundlich aus

Brigitte Horn / 01.02.2014, 06:41 Uhr
Biesenthal (MOZ) In der Stadt Biesenthal soll die den Geldbeutel der Bürger schonende Befestigung von Siedlungsstraßen fortgesetzt werden. Vom Bau- sowie vom Hauptausschuss sind dafür die Weichen gestellt worden.

Die Mozartstraße im Abschnitt zwischen Stein- und Beethovenstraße sowie die Richard-Ruthe-Straße zwischen Puccini- und Hardenbergstraße sollen in diesem Jahr im Rahmen der erweiterten Instandsetzung befestigt werden. Das heißt, sie werden eine Bitumenschicht erhalten, der Ausbaustandard wird aber nicht DIN-gerecht sein, so dass die Anlieger keine Straßenbaubeiträge bezahlen müssen.

Die Stadt hat sich für diese Variante entschieden, nachdem erst den Bürgern ein Mitspracherecht beim Straßenausbau zugebilligt wurde und infolgedessen bereits zwei geplante Straßenbauprojekte, das in der Karl-Marx-Straße und das in der Kiefernallee, gestoppt worden sind. Zudem seien nach dem beitragspflichtigen Ausbau der Parkstraße auf Grund zum Teil sehr hoher Forderungen nur mit Mühe schlimmere Folgen für Anlieger abgewendet worden. Deshalb und nicht zuletzt vor dem Hintergrund der hohen Beiträge, die der Wasser- und Abwasserzweckverbandes Panke/Finow verlangt, werde man auch bei der Regelung bleiben, kündigte Bürgermeister André Stahl (Linke) an.

Im Bauausschuss war zuvor nach ausführlicher Diskussion die Empfehlung für den Beschluss des Hauptausschusses gegeben worden. Nach dem soll im April Baubeginn sein, damit die Sommerhitze mit zur Verfestigung des aufgebrachten Asphaltfräsgutes beiträgt.

Auf der Wunschliste stehen zwar auch noch die Birkenallee und der Prendener Weg sowie der Willmerdorfer Weg im Ortsteil Danewitz, doch die Anwohner werden sich vermutlich noch ein Jahr gedulden müssen. Für alle Wünsche reicht das Geld nicht, obwohl im Haushalt die Summe für die erweiterte Straßeninstandsetzung auf 120 000 Euro aufgestockt worden sei, so der Tenor der Diskussion.

Allerdings werde man nicht um den Bau von DIN-gerechten Anliegerstraßen herumkommen, war das Ergebnis der Diskussion im Bauausschuss. Das betrifft vor allem die direkt von der Hauptstraße abgehenden Anliegerstraßen, die mehr als jene im hinteren Bereich befahren werden und bei nur leichterer Befestigung nicht lange halten werden. Als Beispiel wurden die Hellwigstraße und die Kiefernallee genannt. Konkret ins Auge gefasst für 2015 wurde aber nur die Hellwigstraße.

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