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Schöneiche lädt zum 10. Musikfest ein / 27 Konzerte an 14 Orten / Kindernachmittag in der Mehrzweckhalle

Klassik, Folklore und Party

Michael Gabel / 02.04.2014, 18:46 Uhr
Schöneiche (MOZ) Ein Tag ganz im Zeichen der Musik: Schöneiche veranstaltet am Sonnabend, 10. Mai, sein Musikfest. Es ist das zehnte - zum Jubiläum gibt es erstmals einen kompletten Kindernachmittag in der Mehrzweckhalle. Und Mitglieder des Jugendbeirats organisieren eine Party in der Kulturgießerei.

Carola Grunwitz ist zufrieden. Das Programm für das Musikfest steht und kann in Druck gehen. "Das wird in diesen Tagen geschehen", sagt die Leiterin des Schöneicher Stadtmarketings. Nun darf nur keiner der Beteiligten krank werden, und das Wetter muss wieder mitspielen, dann steht einem schönen Musikfest nichts mehr im Weg.

Seit vergangenen Sommer hat der Initiativkreis mit seinen vielen Ehrenamtlichen an dem Programm gebastelt. Heraus gekommen ist eine Mischung, die für jeden etwas bietet. Wer Chormusik mag, sollte sich in die Waschhalle des Straßenbahndepots begeben; dort treten der Seniorenchor sowie die Woltersdorfer und Schöneicher Chorgemeinschaften auf. Klassik-Fans sind zum Beispiel in der Schlosskirche bei den Konzerten des "Duo Rapido", von "Akkordeon international", von Christopher Sayles und des Raymund-Dapp-Ensembles gut aufgehoben. Aber es gibt auch Blasmusik mit der Bergkapelle Rüdersdorf, Gipsy-Gitarrenklänge mit Jan Haasler, Musik der australischen Ureinwohner mit Dorian Walter und Tango mit den Tanzlehrern Veronika und Rolf.

Außerdem wird es für Kinder erstmals einen ganzen Nachmittag in der Lehrer-Paul-Bester-Halle geben - unter anderem mit einem Mitmachkonzert sowie zwei Musicals der Kinder der Kita Pusteblume und der Storchenschule. Ebenfalls eine Premiere ist, dass sich der Schöneicher Jugendbeirat bei der Programmplanung engagiert hat. Er präsentiert die Party "Berliner Luft Rec.", die um 22 Uhr in der Kulturgießerei beginnt und bis in den frühen Morgen dauert. Willie Lücking und Valentin Nothroff legen auf.

"Es ist für uns nicht mehr ganz so Junge immer schwer, den richtigen Geschmack der Jugendlichen zu treffen. Deshalb probieren wir es jetzt einmal auf diese Weise", sagt Carola Grunwitz. Sie setzt zusammen mit dem Initiativkreis weiterhin auf die besondere Schöneicher Mischung, die von Blasmusik über die Lounge-Musik von Christof Rose bis zu den Kunstexperimenten im ehemaligen Wartehäuschen am Goethepark reicht. "Das Schöne bei unserem Festival ist, dass man sich bei freiem Eintritt ausprobieren kann. Man kann beim Didgeridoo-Konzert zuhören und, wenn es einem nicht gefällt, weitergehen zum Blues. Man kann einfach die Stimmung auf sich wirken lassen und braucht sich nicht vorher zu überlegen, wohin man gehen will."

Um eine in der Vergangenheit gelegentlich vorhandene Lücke um die Mittagszeit zu schließen, lassen die Veranstalter das Programm an einigen Orten etwas früher als sonst beginnen. So dass an diesem Tag in Schöneiche von 10 Uhr bis weit nach Mitternacht immer etwas los ist.

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