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Der Musiker"Langschlenderer"spielt Flöte, Klarinette und Saxofon

Lounge-Musik beim Fest in Schöneiche

Auf der Bühne: Der Musiker "Langschlenderer" ist glücklich, wenn er Saxofon spielt.
Auf der Bühne: Der Musiker "Langschlenderer" ist glücklich, wenn er Saxofon spielt. © Foto: freier MA
Mara Kaemmel / 27.03.2015, 05:03 Uhr
Schöneiche (MOZ) Am 2. Mai steigt in diesem Jahr die 11. Auflage des Musikfestes "Schöneiche singt und musiziert" mit knapp 30  Veranstaltungen an verschiedenen Orten im Ort. In loser Folge stellen wir einige der Mitwirkenden vor. Heute: Christof Rose alias Langschlenderer.

Am glücklichsten fühlt sich Christof Rose, wenn er Musik machen kann. Wenn er Klarinette oder Saxofon, Blockflöte, Bass oder Gitarre spielt, aus Loops einen Klangteppich webt. Mit seiner Lounge-Musik tritt er bereits seit mehreren Jahren unter dem Namen "Langschlenderer" beim Musikfest in Schöneiche auf.

Auch diesmal ist der 32-Jährige dabei, mittlerweile als hauptberuflicher Musiker. Denn nach vielen Jahren als Veranstaltungstechniker und später im Servicebereich des Krankenhauses Rüdersdorf ist ihm klar geworden, was er wirklich will: Musik machen - und nur Musik machen. Seit Oktober geht er zielstrebig seinen Weg als freier Künstler. "Es war die beste Entscheidung meines Lebens."

Mit sechs trat er in die Musikschule Schöneiche, lernte elf Jahre lang Klarinette und Saxophon. Sein Opa, ein begeisterter Hobbymusiker, nahm den Jungen zu Auftritten mit. Sein Musikstudio mit diversen Instrumenten und der nötigen Elektronik befindet sich bis heute im Keller des Elternhauses.

"Ein großer Vorteil ist meine Vielseitigkeit", sagt Rose. Sie ist die Basis für "Langschlenderer": Mit verschiedenen Instrumenten und einem Sampler simuliert er eine ganze Band. Seine Stücke beginnt er mit einem vorproduzierten Rhythmus oder dem Spielen einer Klangfolge auf einem Instrument, die elektronisch aufgenommen, in einer Schleife ("Loop") wiedergegeben und von ihm um weitere Instrumentalklänge bereichert wird - die Songs entstehen daher immer erst beim Spielen.

Die Einzigartigkeit seiner Musik hat aber auch einen Nachteil. Gefällt dem Publikum ein Stück besonders gut, lässt es sich kaum wiederholen. Inzwischen nimmt Rose die "Sahnestücke" deshalb auf, um sie erkennbar reproduzieren zu können. Seine Ziele für die nächsten zehn Jahre? "Ich möchte auf allen wichtigen Festivals, in Clubs und auf großen Aftershow-Partys spielen - und von der Musik leben können.

Zu erleben ist "Langschlenderer" beim Musikfest ab 20 Uhr im Schlosspark, und auch der nächste Termin steht bereits fest: Am 20. Juni lädt er zum "Sommer-Lounge-Abend" in die Kulturgießerei ein.

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