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Biesenthal verpasst gegen Beiersdorf die Chance auf Tabellenführung

Heißer Kampf um den Aufstieg

Dran bleiben: Biesenthals Christoph Bluhm (l.) und Stefan Sittig im Laufduell mit dem Beiersdorfer Brian Böttcher
Dran bleiben: Biesenthals Christoph Bluhm (l.) und Stefan Sittig im Laufduell mit dem Beiersdorfer Brian Böttcher © Foto: Lutz Weigelt
Britta GALLREIN / 04.04.2015, 07:45 Uhr
Biesenthal (MOZ) Aufstiegs-Aspirant SV Biesenthal 90 hat die Chance vertan, mit dem Tabellenersten FSV Lok Eberswalde gleich zu ziehen. Im Nachholspiel gegen die Elf vom SV Beiersdorf holten die Biesenthaler Hausherren am Donnerstagabend nur ein 2:2-Unentschieden und damit nur einen Punkt.

Die Mannschaft von Trainer Christian Schramm war noch nicht ganz auf dem Platz, da klingelte es bereits im Kasten. Beiersdorfs Pascal Lehmann traf zum 1:0 (3.). Nur wenige Minuten später erhöhte Toni Reske auf 2:0 (16.) für die Gäste.

Beiersdorf war stärker, vor allem im Zweikampfverhalten. "Damit haben sie uns den Zahn gezogen", gibt Trainer Christian Schramm zu. Doch Biesenthal kam zurück. In der zweiten Hälfte stellte der Trainer um und plötzlich bekam die Heim-Elf das Spiel besser in den Griff. Hannes Grothe erzielte in der 66. Minute erst den Anschlusstreffer und in der 84. Minute per Strafstoßtor den Ausgleich.

"Wenn mir das vorher jemand gesagt hätte, dass ich mit einem Punkt glücklich sein würde, hätte ich ihn ausgelacht. Aber letztendlich können wir wirklich froh sein, dass wir den wenigstens retten konnten", sagt Trainer Christian Schramm.

Dabei wäre es wichtig gewesen, das Spiel zu gewinnen, um dem Ziel Aufstieg wieder ein Stück näher zu kommen.

Neben den Biesenthalern hatten auch Stahl Finow II, BSV Blumberg und Rot-Weiß Schönow zu Beginn der Saison das Ziel Aufstieg in die Kreisoberliga angegeben. Schönow hielt sich fünf Spieltage an der Spitze der Tabelle, erwischte jedoch einen schlechten Rückrundenstart. Die Biesenthaler zeigten dagegen eine konstante Leistung, verloren aber das direkte Duell gegen Verfolger Lok Eberswalde und damit auch die Spitzenpositiojn. " Die Eberswalder haben eine junge Truppe, die schnell und sehr robust spielt und von der individuellen Stärke lebt", gibt Biesenthals Trainer zu. Die Stärke seiner Elf liegt vor allem in der Offensive. 57 Treffer - damit erzielten die Biesenthaler mit Abstand die meisten Treffer in der Kreisliga Ost. Lok Eberswalde traf am zweithäufigsten - 43-mal.

"Alle Teams liegen dicht beieinander, das wird richtig schwer, da aufzusteigen. Wahrscheinlich viel schwerer, als sich in der Kreisoberliga zu halten", so Christian Schramm. Wenn sein Team sich die Chance erhalten will, muss es dringend am Mittwoch gegen Stahl Finow punkten.

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