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Fesselnde Unterhaltung

Lacher nach Sprung ins Bild: Nach der Partie hatten sich Spieler, Trommler, Cheerleader sowie Balljungen und -mädchen des SV Lindow-Gransee zu Gruppenfoto postiert.
Lacher nach Sprung ins Bild: Nach der Partie hatten sich Spieler, Trommler, Cheerleader sowie Balljungen und -mädchen des SV Lindow-Gransee zu Gruppenfoto postiert. © Foto: MZV/Gunnar Reblin
Gunnar Reblin / 12.12.2016, 07:54 Uhr
Gransee (MZV) Mit einer über Wochen gewachsenen Selbstverständlichkeit haben die Zweitliga-Volleyballer des SV Lindow-Gransee am Sonnabend das nunmehr fünfte Spiel in Folge gewonnen. Gegen aufopferungsvoll kämpfende Sportfreunde Aligse bot die Partie mit zahlreichen Führungswechseln in den Sätzen eins und zwei Unterhaltung pur.

Weil die Grün-Weißen am Ende immer die Nase vorn hatten, auch im ersten Durchgang, der an kribbelnder Dramatik kaum zu toppen war, sieht das nackte Ergebnis (3:0) etwas schmucklos aus. Doch mit welchem Glanz, genauer gesagt, mit welch starker psychischer Präsenz die Gastgeber diesen Sieg erspielten, ist kaum wiederzugeben. 318 Zuschauer in der Dreifelderhalle durften es hautnah erleben.

1. Satz, 32 Minuten: 32:30

Nach einer 8:5-Führung für Grün-Weiß kam beim Gast Steffen Braklage an den Aufschlag. Dessen Trainer Stefan Drews zeigte auf seiner Taktiktafel genau an, wohin er aufzuschlagen hatte. Und Braklages Flatterbälle waren fortan von Nicolai Kracht und Co. kaum zu fassen. Mit einer starken Aufschlagserie drehte der Aligser die Partie - 10:12. Lindow ruckte kurz an. 16:15. Beim Stand von 21:19 stand das Spiel aus Messers Schneide. Beide Teams gingen hohes Risiko bei den Aufschlägen. Nach 30 gespielten Minuten lag Lindow 26:27 hinten. Druck. Dann 28:29. Wieder Druck. Trainer Eras wechselte Wito Krüger ein. Ein Glücksgriff, wie sich kurz darauf herausstellen sollte. Denn wenig später führte Lindow 31:30, weil Krüger ein Ass schlug. Die Halle tobte. Krügers zweites, super Service brachte den Satzgewinn.

2. Satz, 26 Minuten: 25:23

In diesem Durchgang sah sich das Heimteam zunächst einem 4:8-Rückstand gegenüber. Die Gäste wirkten griffiger. Beim 10:11 war Grün-Weiß wieder dran. Und nun kam die gewachsene breite Brust zum Tragen. Vom kleinen Wackler, 14:13 hin zum 14:15, ließen sich die Hausherren nicht beirren. Beim 22:20 waren sie im Erfolgstunnel. Nach zwei vergebenen Satzbällen nahm Eras eine Auszeit, Aligses Netzangabe löste die Anspannung.

3. Satz, 23 Minuten: 25:18

Schnell zog der Heimsechser davon: 7:4, 11:6. Der Schlendrian schlich sich ein. Olé Schwerin fand während einer Auszeit mit energischer Miene wohl die richtigen Worte. Beim Stand von 19:18 war alles offen, zwei Punkte später (21:18), Lindow war auf Kurs. Auf Kurs Sieg.

Lindow-Gransee: Galiao, Kracht, Boock, Nicolas Marks, Jan-Philipp Marks, Schwerin - Pomerenke, Steck, Krabel, Krüger, Rudolf

Aligse: Brem, Pioßek, Wichmann, Ahlborn, Schön, Kammer - Prinzhorn, Barklage, Böske, Göppert, Peters

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