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Optische Linsen für den Weihnachtsbaum

Jürgen Ohlwein / 18.12.2017, 15:44 Uhr - Aktualisiert 19.12.2017, 18:54
Rathenow (BRAWO) Wenn schon am Waldesrand die Autos auf beiden Seiten des Ferchesarer Wegs dicht an dicht parken, kann das nur Waldweihnacht bedeuten. Am Samstag und Sonntag strömten die Menschen aus Rathenow und der Region - von Berlin und Brandenburg/Havel bis Havelberg und Stendal - in den Stadtwald. Schon von weitem duftete es nach Köstlichkeiten und Glühwein. Pünktlich um 13.00 Uhr eröffnete die Vorsitzende des Tourismusvereins Westhavelland, Susann Goldau-Thierbach, mit Bürgermeister Ronald Seeger am Samstag die Waldweihnacht.

Wenn Autos und Menschenmassen in den Rathenower Stadtforst strömen, ist Waldweihnacht. Auch zur 15. Auflage war das vom Tourismusverein Westhavelland organisierte Event ein wahrer Publikumsmagnet.
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15. Waldweihnacht

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"Vor 15 Jahren öffnete die Waldweihnacht ihre Tore. Damals noch als Rathenower Weihnachtswald. Johanna Schulze rief sie ins Leben. Waren es früher nur wenige Händler, wurden es in den Jahren immer mehr", so Seeger. 25 Händler boten diesmal ihre Waren an oder präsentierten altes Handwerk.

Für weihnachtliche Klänge sorgte der Posaunenchor der evangelischen Gemeinde. So manche Gaumenfreude wartete auf die Besucher. Ob Süßes aus der Waldbackstube von Ingo Möhring oder ein deftiger Straußenburger von Enrico Dams Großderschauer Straußenhof - für jeden war etwas dabei. Das erste Mal stand Dörte Sahr mit ihrer Kartoffelkiste im Wald. Bei ihr konnte man Kartoffelspiralen mit verschiedenen Dips und Gewürzen kosten. "Einfach nur lecker", meinte nicht nur Susann Goldau-Thierbach.

Wer etwas Ausgefallenes als Weihnachtsdeko oder als Geschenk suchte, wurde bei viel handgeschnitzten oder gedrechselten Holzarbeiten fündig. Eine originell Idee hatte die Schülerfirma "SpectraPlay" der Rathenower Bürgelschule. Sie dekorierten optische Linsen mit Weihnachtsmotiven - eine andere Art Weihnachtsbaumschmucks. Die aussortierten, nicht für die Produktion tauglichen Linsen erhalten die Schüler von der Firma Fielmann und versehen sie mit weihnachtlichen Motiven. Am gleichen Stand sammelten die Schüler der 12. Klasse mit einem Waffelverkauf Geld für ihren Abiball. "Es soll ja schließlich etwas Besonderes sein", erklärte Louisa.

Wer den Weihnachtsmann suchte, brauchte nur Ausschau nach einer Traube Kindern zu halten. Gemeinsam mit den Kleinen sammelte der Raushebart auf dem gesamten Weihnachtsmarkt Dekomaterial, mit dem er dann gemeinsam mit den Kids den Baum schmückte.

Auf einem Märchenpfad konnte man seine Märchenkenntnisse testen und auffrischen. Am Wegesrand hatten Susann Goldau-Thierbach und ihre Mitarbeiter viele schöne Märchenkulissen aufgebaut. Wer sich gut auskannte, erhielt als Belohnung am Stand des Tourismusvereins einen Schokoweihnachtsmann.

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