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Kinder- und Jugendfestival legt Zwischenstopp in Eberswalde ein / Finale steigt im Mai

Finale im Mai
Talente laufen zur Höchstform auf

Auftritt vor Publikum: Die fünf bis sieben Jahre alten „Finowfurter Sternchen“ zeigen beim Barnimer Kinder- und Jugendfestival ihr Können. Auch sie werden mit reichlich Beifall belohnt.
Auftritt vor Publikum: Die fünf bis sieben Jahre alten „Finowfurter Sternchen“ zeigen beim Barnimer Kinder- und Jugendfestival ihr Können. Auch sie werden mit reichlich Beifall belohnt. © Foto: Sören Tetzlaff
Sven Klamann / 12.03.2018, 06:15 Uhr - Aktualisiert 12.03.2018, 07:07
Eberswalde (MOZ) Spätestens, wenn der Applaus ertönt, ist das Lampenfieber vergessen, das noch zu Beginn des Auftritts beinahe übermächtig war. Diese Erfahrung haben die etwa 120 aufstrebenden Talente gemacht, die am Sonnabendnachmittag beim Vorentscheid des Barnimer Kinder- und Jugendfestivals im Saal des Paul-Wunderlich-Hauses aufgetreten sind.

„Auch wenn wir natürlich Pokale für die Besten vergeben, ist es uns noch viel wichtiger, dass die Mädchen und Jungen auf der Bühne und vor Publikum Selbstvertrauen tanken“, sagte Heike-Doreen Klein vom Förderverein für künstlerische Jugendarbeit, der die erfolgreiche Veranstaltungsreihe trägt. Sich von den Zuschauerinnen und Zuschauern bestätigt zu fühlen, könne die Persönlichkeitsentwicklung  beflügeln.

„Für uns ist bereits die Teilnahme eine willkommene Bestätigung der Trainingsarbeit“, verriet Jasmin Bach, die im Tanzhaus Eberswalde gleich mehrere Gruppen betreut. Ihre jüngsten Schützlinge, die Tanzzwerge, sind erst drei bis fünf Jahre jung. Für ihre ersten und gar nicht mal zaghaften Schrittchen im Rampenlicht wurden Matthilda, Nelé, Hannah, Pia, Evelina und Melina stürmisch gefeiert, obwohl sie noch außerhalb der Konkurrenz antraten. „Mädchen, das habt Ihr toll gemacht“, bekam das Sextett auch von seiner Trainerin zu hören.

In einem für sie völlig neuen Metier, dem Singen, haben sich Elli (7), noch einmal Elli (8), Charlotte (7) und Zoey (8) ausprobiert, die alle in den Hort „Finowfurter Schatzinsel“ gehen und dort eigentlich bei den „Finowfurter Sternchen“ tanzen. Die Mädchen trugen unter dem Motto „Wer wagt, gewinnt“ das Lied „Hulapalu“ des Volksmusikrockers Andreas Gabalier vor und konnten sich über wahre Jubelstürme freuen. „Wir wollten es einfach einmal ausprobieren, wie es ist, in der Öffentlichkeit mit Mikrofonen aufzutreten“, betonte Charlotte. „Und es war toll“, fügte die Jüngere der beiden Ellis hinzu. Die Finowfurter Gesangs- und Tanztalente werden von Teresa Schröder und Janett de le Roi geformt.

Während die meisten Kinder und Jugendlichen als Ensemblemitglieder angetreten sind, traute sich Luisa Rummler (7), die im Tanzhaus Eberswalde trainiert, ganz allein auf die Bühne. Als Tanzmariechen setzte sie scheinbar mühelos die Schwerkraft außer Kraft. Höher lässt sich bestimmt kein Bein strecken. Auch diese Könnerin badete verdient im Applaus.

Durch das Programm führten, das hat beim Barnimer Kinder- und Jugendfestival längst Tradition, Nina Coenen und Sami Alkomi, die Publikum und Auftretende in den Umbauphasen mit Scherzen und Spielchen unterhielten. Zudem gehörten Minitanzkurse zum Angebot.

Wer von den jungen Künstlern seine Auftrittserfahrungen festigen und sich vielleicht sogar um  noch mehr Beifall bemühen will, ist beim großen Festivalfinale am 5. und 6. Mai auf dem Eberswalder Marktplatz richtig.

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