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Fußball
Der 13. soll kein Unglücksspieltag sein

Hagen Bernard / 02.12.2018, 19:08 Uhr
Eisenhüttenstadt (MOZ) Am Sonnabend steht für das auf Landesebene spielende Fußball-Trio aus der Eisenhüttenstädter Region der 13. Spieltag an. Dabei hoffen die Mannschaften, dass dieser sich nicht als Unglückstag entpuppt. Schließlich ist momentan die Form der Teams so, dass auch gegen schwächere Gegner mit einer Niederlage gerechnet werden muss.

Mit 0:6 hatte Brandenburgligist FC Eisenhüttenstadt zuletzt beim Spitzenreiter Einheit Bernau verloren. Am Sonnabend kommt der Tabellenachte SG Klosterfelde nach Eisenhüttenstadt. Im Zuge der jüngsten, derben Heimniederlagen gegen Mannschaften aus der zweiten Tabellenhälfte ist das Vertrauen des Gastgebers nicht allzu groß, es am Sonnabend mit Sicherheit besser machen zu können. „Angesichts unserer Personalsituation wäre ich mit einem 0:0 zufrieden“, erklärt daher auch FCE-Trainer Andreas Schmidt. Zwar habe sein Team in der vergangenen Saison gegen diesen Gegner zweimal Unentschieden gespielt, jedoch bringt das Gästeteam „Klasse mit und hat zuletzt durchweg gegen spielstarke Mannschaften gepunktet. Trainer Gerd Pröger hat dort ordentliche Arbeit geleistet.“ Er hingegen muss mit Erik Schack (am Dienstag Operation nach Nasenbeinbruch) und Michel Becker (Oberschenkel-Zerrung) auf weitere Stammspieler verzichten. Auch der Einsatz des Stürmers Georges Florent Mooh Djike ist nach seiner in Oranienburg erlittenen Rückenverletzung weiter fraglich.

Ebenfalls nicht gerade Selbstvertrauen schöpfen konnte Landesligist FSV Dynamo aus dem vorwöchentlichen 0:5 zu Hause gegen Phönix Wildau.  „Für das, was die Mannschaft im Augenblick investiert, kommt zu wenig raus“, stellt Dynamo-Trainer Dietmar Brauer fest. „Am Dienstag kamen 16 Mann zum Training, am Donnerstag waren es 18. Und das bei dieser Kälte und obwohl wir Schichtarbeiter haben. Dabei hatten Maik und Steven Frühauf sowie Christian Wulff am Donnerstag Geburtstag. Doch man kann nichts erzwingen. Wir müssen unsere taktische Linie besser umsetzen und vor allem defensiv nicht so schnell den Faden verlieren“, erklärt Brauer. Hinsichtlich der Aufstellung beim Tabellennachbarn Wacker Ströbitz habe er die Qual der Wahl. Es fehlen lediglich die verletzten Kevin Frühauf, Tom Nolten, der gelb-rot-gesperrte Boris Lichtner und aus privaten Gründen Christian Wulff. Mit an Bord ist Konstantin Klippenstein, der am Freitag Geburtstag hatte.

Mit einer hohen Niederlage, nämlich 0:6, war in der Landesklasse Ost auch der Müllroser SV vor einer Woche vom Platz gegangen. Zwar beim Spitzenreiter Concordia Buckow/Waldsieversdorf, doch hatte sich MSV-Trainer Dirk Herrgoß dort mehr ausgerechnet. So bleibt er auch mit seinen Aussagen zum Heimspiel gegen Aufsteiger MSV Zossen recht vorsichtig. „So wie die zurückliegenden Begegnungen für uns gelaufen sind, erwarte ich am Sonnabend eher ein ausgeglichenes Spiel. Immerhin haben wir zu Hause noch nicht verloren. Diese Serie wollen wir aufrecht erhalten. Vor den anstehenden Derbys gegen Markendorf und Beeskow  wären drei Punkte ganz gut.“ Dabei legt Herrgoß den Finger auf die Wunde. „Drei Tore hat die Mannschaft in den zurückliegenden sechs Spielen geschossen. Damit kann man nicht allzu oft gewinnen.“ Allerdings hat  es hinsichtlich der Torgefährlichkeit am Donnerstag im Training einen Rückschlag gegeben. Der vor der Saison aus Groß Lindow gewechselte Felix Hackel war umgeknickt. Immerhin hat der 22-jährige Stürmer fünf Punktspieltreffer erzielt. Besser im Müllroser Team ist lediglich Paul Herrmann mit zehn Erfolgen. Weiterhin fehlen werden Tino Heering (Achillessehnenprobleme) und Oliver Seifert (Augenverletzung). (hb)

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