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Volleyball
Die Lollipops setzen sich erneut durch

Hagen Bernard / 09.01.2019, 02:15 Uhr
Eisenhüttenstadt Für das Volleyball-Mixed-Team Sunshine Lollipops hat beim 27. Eisenhüttenstädter Volleyball-Neujahrsturnier tatsächlich die Sonne geschienen. Die Berliner wiederholten ihren Vorjahressieg.

Die Eisenhüttenstädter Spieler sind beim vom VSB offensiv organisierten Volleyball-Neujahrsturnier für Mixed-Mannschaften wie im Vorjahr leer ausgegangen. Die Endrunde der besten vier Mannschaften wurde ausschließlich von Berliner Teams bestritten. Erneut behielten dabei die Spieler von Sunshine Lollipops die Oberhand. Die Mannschaft um die Drittliga-Spieler Stefanie Koj (Oranienburg) und Christoph Liebsch (Magdeburg)  hatte sich souverän in der Vorrunde durchgesetzt und in der Finalrunde nur gegen den späteren Dritten Wartenberg mit dem 1:1 nicht gewonnen.

Da die Wartenberger in der Finalrunde dem Havanna Club mit 0:2 unterlagen, mussten sie schließlich mit dem dritten Rang vorliebnehmen. Den vierten Platz belegte die Formation Chronisch überhopft, die regelmäßig Turniere in Eisenhüttenstadt bestreitet. Auf den folgenden Rängen landeten mit den New Kids on the Block und der BSG Stahl Teams mit Eisenhüttenstädter Liga-Spielern. Da nur die Vorrunden-Sieger weiter um den Turniersieg mitspielen konnten, war eine Vorrunden-Niederlage wie die der BSG Stahl gegen den Turniersieger gleichbedeutend mit dem Verpassen der Finalrunde der besten Vier.

„Überkreuzvergleiche nach den Vorrundenspielen wären gerechter gewesen. Im vergangenen Jahr war es schöner, vor allem hatten wir mehr Spiele. Andererseits ist so das Turnier schneller zu Ende“, sagt Sebastian Lampe vom Siegerteam. Er musste immerhin um 5.30 Uhr aufstehen, um in Eisenhüttenstadt ab 7.30 Uhr mitspielen zu können. Übrigens bezeichnet er sich wie die restlichen Teammitglieder als Freizeitspieler, da er in keinem Ligaspielbetrieb steht.

An einer straffen Organisation war auch dem Turnierleiter Kurt Kuhlisch gelegen, da die Abschlussfeier in der Inselgaststätte um 19 Uhr einsetzen sollte. Bis 19 Uhr hatte der Trainer der Nachwuchstalente des VSB offensiv tatsächlich die Pokale, Preise und Urkunden verteilt. Im Vorjahr hatte der Sieger erst gegen 21.30 Uhr festgestanden. Das sollte vermieden werden.

Allerdings hatte die Einhaltung des Zeitplanes zum Turnierbeginn einiges Kopfzerbrechen bei Organisator Frank Zager bereitet, da beim Wettbewerb der Ligaspieler 17 anstatt der eingeplanten 16 Teams sich in der Sporthalle am Diesterwegring eingefunden hatten. 15 Teams waren es beim sogenannten Fun-Cup mit den Freizeitspielern in der Sporthalle an der Schleuse. Dort hatte sich das Team VMT Magdeburg vor dem SV 1949 Fünfeichen, dem Team Germknödel, den Stammgästen aus Eisenhüttenstadt Florian 2000 sowie Pritsch perfekt und den Dauerstartern Ziltendorfer Elchen durchgesetzt.

130 Akteure hatten sich zur Abschlussveranstaltung in der Inselgaststätte eingefunden. Dort konnten die Beteiligten auch diskutieren, ob es besser ist, dieses Mal nur mit zwei Frauen zu spielen oder wieder zum bisherigen Modus mit dem selben Anteil an männlichen und weiblichen Spielern auf dem Feld zurückzukehren. Natürlich war dadurch das sportliche Niveau höher und war es für viele leichter, ein Team für Eisenhüttenstadt zusammenzustellen.

Allerdings wurde das Spiel damit durchweg von den Männern geprägt, die es sich so leisten konnten, mit einer Zuspielerin zu agieren und die zweite Frau im Prinzip aus dem Spiel zu nehmen. „Ich habe den Tipp erhalten, dass es so viel leichter sei, ein gutes Feld zustande zu bekommen. Bei vielen anderen Mixed-Turnieren wird nach diesem Modus verfahren“, erklärt Kurt Kuhlisch, der dieses Turnier zum ersten Mal leitete. Gespielt wurde bis zu einem Punkte-Stand von 15 mit zwei Sätzen.

Insgesamt dürfte bei den Organisatoren die Zufriedenheit überwiegen. Schließlich haben Kurt Kuhlisch und Florian Homm den bisherigen Organisationsleiter Torsten Geller, gleichzeitig Vorsitzender des VSB, erfolgreich abgelöst. Auch die zum ersten Mal erfolgte Unterteilung in einen Fun-Cup und einen sogenannten Profi-Cup habe sich durchaus bewährt. Auf alle Fälle hatten die Freizeitspieler mehr Zeit, sich auf die Abschlussfeier vorzubereiten, da sie mit ihrem Turnier fast zwei Stunden eher fertig waren.

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