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Fußball-Brandenburgligist FC Eisenhüttenstadt verliert Test beim Landesliga-Sechsten FC Schwedt mit 1:2

Fußball
Noch viel Arbeit für den Trainer

Schwer zu halten: Herrmann Wamba Tsafack, dessen Trikot hier vom Schwedter Michal Studzinski einer Zerreißprobe unterzogen wird, war einer der besten Eisenhüttenstädter.
Schwer zu halten: Herrmann Wamba Tsafack, dessen Trikot hier vom Schwedter Michal Studzinski einer Zerreißprobe unterzogen wird, war einer der besten Eisenhüttenstädter. © Foto: Carola Voigt
Jörg Matthies / 11.02.2019, 04:45 Uhr
Eisenhüttenstadt (MOZ) Der FC Eisenhüttenstadt hat sein zweites Testspiel in Vorbereitung auf die Rückrunde der Fußball-Brandenburgliga beim FC Schwedt, zu Saisonhalbzeit Tabellensechster der Landesliga Nord, mit 1:2 verloren. Das Tor für die Gäste erzielte Nico Anders.

Die Gastgeber hatten bei der Partie auf dem Kunstrasenplatz des Stadions Heinrichslust nur einen Wechselspieler aus dem Männer-Kader auf der Bank. Die Mannschaft des Trainer-Duos Tomasz Lapinski/Uwe Zenk bot aber eine engagierte Leistung, ziemlich lauf-intensiv und mit etlichen sehenswerten Kombinationen. Auf Eisenhütten-städter Seite waren derweil einzig der junge Kameruner Hermann Tsafack Wamba und der polnische Neuzugang Maciej Ossowski um Zielstrebigkeit bei den eigenen Angriffsaktionen bemüht.

Der FCS hatte früh die ersten Möglichkeiten durch Marcin Lapinski (1.) und Eshagh Bayani  (5.), Kapitän Nico Hubich (8.) und den polnischen Winter-Neuzugang Michal Studzinski  (10.). Die Gäste taten sich vergleichsweise schwer, gingen nach gut einer halben Stunde aber etwas überraschend in Führung, als der 30-jährige Anders mit einem Diagonalpass die gesamte Schwedter Abwehr überspielte. Wamba schoss aus halblinker Position aufs Tor, Keeper Bartosz Klonowski konnte nur abklatschen, und Anders schaltete schneller als die Abwehr der Hausherren, netzte ins kurze Eck ein (32.). Der Ausgleich ähnelte ein wenig dem Gästetreffer. Nach Zuspiel von Youngster Bjarne Zenk setzte sich Studzinski druckvoll durch und legte zu Bayani ab, diesmal war es FCE-Schlussmann Martin Stemmler, der die Kugel prallen ließ, so dass Lapinski wenig Mühe hatte, sie über die Linie zu drücken  (37.).

Mit Beginn der zweiten Hälfte wurden die höherklassigen Gäste etwas aktiver, aber die Schwedter Abwehr stand ganz ordentlich. Eigene Offensivaktionen konnte der Gastgeber aber vorerst nicht kreieren. Immerhin landete ein Lapinski-Freistoß am Pfosten. Und eine Ecke von Philipp Ulrich fand erneut den Kopf des 39-jährigen Polen, diesmal war der Ball drin (2:1/61.).

Danach kam der Landesligist zu weiteren Möglichkeiten durch einen Ulrich-Freistoß, den Stemmler gerade noch über die Latte lenkte (76.), einen erneuten Kopfball von Lapinski (78.) sowie durch den eingewechselten, gerade 18 gewordenen A-Junior Christian Staatz, den der FCE-Keeper in höchster Not abblocken konnte (87.). Das BB-Liga-Schlusslicht hatte bis auf einen Schuss von Nico Fischer nichts wirklich Nennenswertes zu verzeichnen.

Vor Trainer Andreas Schmidt liegt also noch ein ganzes Stück Arbeit, ehe mit dem Rückrunden-Auftakt am 23. Februar im Ostbrandenburg-Derby gegen den Aufsteiger und Tabellenzwölften Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf das Unternehmen Aufholjagd startet, das in den Klassenerhalt münden soll.

Weitere Termine

Zwei Termine haben die Schwedter Landesliga-Fußballer für Tests vor dem Rückrundenstart am 23. Februar (Heimspiel gegen Schwarz-Rot Neustadt) noch vereinbart: An diesem Mittwoch, 18.30 Uhr, empfangen sie unter Flutlicht das polnische Team Stal Stettin, am Sonnabend, 13 Uhr, wird Meck-Pomm-Landesligist Penkuner SV zu Gast sein. Gespielt wird jeweils auf dem Kunstrasenplatz am Park Heinrichslust.

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