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Fußball
Vergebliche Schlussoffensive des JFV FUN

Fokussiert: Keanu Wanke (vorn) im Duell mit Energie-Spieler Paul Strunk
Fokussiert: Keanu Wanke (vorn) im Duell mit Energie-Spieler Paul Strunk © Foto: Kenny Fuhrmann
Kenny Fuhrmann / 11.12.2019, 06:00 Uhr
Wellmitz Der JFV Fußballunion Niederlausitz ist im Landespokal-Wettbewerb der B-Junioren ausgeschieden. Er unterlag zu Hause im Achtelfinale dem FC Energie Cottbus mit 0:2 (0:0).

Mit dem FC Energie Cottbus wurde dem JFV FUN der Turnierfavorit zugelost. Auf dem Papier stellte man sich folglich auf einen derzeit bestens aufgelegten Bundesligisten ein. In der Realität reiste vornehmlich die zweite Mannschaft der Lausitzer auf die Hauptsportanlage nach Wellmitz an. Lediglich Corbinian Moye, Simin Barczewicz, Justin Rusko, Luke Ambach und Fabio Findeisen waren aus dem Bundesligakader in Neißemünde bei der Pokalpartie dabei.

Damit gestaltete sich die Aufgabe für das Heimteam um das Trainergespann Holger Krüger und Stefan Triepler nicht minder schwer. So belegt die Reserve von Energie derzeit als Ligakonkurrent des JFV FUN in der Brandenburgliga den ersten Tabellenplatz.

Vor gut 80 Zuschauern übernahm der FCE unmittelbar nach dem Anpfiff das Heft des Handelns. Das Heimteam konzentrierte sich darauf, mit einer gut gestaffelten Defensive den individuell gut ausgebildeten Energie-Akteuren den Spaß am Spiel zu nehmen. Dieses Unterfangen missglückte jedoch bereits in der 7. Spielminute. Justin Rusko wurde gekonnt im Strafraum freigespielt, scheiterte im ersten Versuch am guten Keeper Tom Siegel, konnte den Nachschuss per Lupfer letztlich doch zur frühen Führung im Tor unterbringen. In der Folge waren Chancen auf beiden Seiten rar gesät. Energie agierte oftmals zu kompliziert oder scheiterte an der vielbeinigen Abwehr des Gastgebers.

Nach der Pause schickte der JFV FUN mit Franz Krüger und Hannes Nerlich zwei seiner besten Offensivakteure auf den Platz, um im zweiten Spielabschnitt mehr Zug zum Tor zu entwickeln. In der 49. Minute durfte der JFV sich dann jedoch beim Keeper Tom Siegel bedanken, der abermals mit einem Reflex sein Team im Spiel hielt. Im unmittelbaren Gegenzug scheiterte der frisch eingewechselte Hannes Nerlich per Lupfer am wachsamen Gästekeeper Moye und ließ damit die große Chance auf den Ausgleich liegen.

Der Schiri gibt den Treffer doch

Kurios ging es dann in der 53. Spielminute zu. Im Strafraum gelangte der Ball zu Jason Schieskow, der den Ball für Energie im Tor unterbrachte. Der Linienrichter sah den FCE-Angreifer aber im Abseits und hob die Fahne. Hauptschiedsrichter Steve Haschke überstimmte nach Rücksprache mit seinen Assistenten zum Unmut der Heimfans dessen Entscheidung und ließ den Treffer zählen. Wer dachte, die Partie sei nun vorzeitig entschieden, sah sich getäuscht. In den folgenden Minuten musste Luke Ambach das Spielfeld verletzungsbedingt verlassen. Da die Wechselbank von Energie lediglich nach bereits zwei vorgenommenen Wechseln nur noch den Ersatzkeeper Eric Kretke aufbot, spielte man notgedrungen in Unterzahl die letzten Minuten der Partie.

Das Verletzungspech riss aber auch in den Schlussminuten auf Seiten des FCE nicht ab. Justin Rusko musste nach langer Behandlungspause kurz darauf ebenfalls das Spielfeld verletzt verlassen. Mit einer 11:9-Überzahl witterte der JFV FUN nun noch einmal seine große Chance und warf alles nach vorn. Bis auf einen Abseitstreffer von Franz Krüger in der Nachspielzeit ließ die Energie-Defensive jedoch nichts mehr zu.

JFV FUN: Tom Siegel – Tim Oliver Gardt (41. Franz Krüger), Lennart Hüfner, Benjamin Birkhold (56. Sylvio Paprottka), Kolja Ollesch, Keanu Wanke, Julian Triepler (70. Arthur Jeschke), Max Freitag, Domenik Hebbe, Hagen Schulz, Edward Mierzejewski (41. Hannes Nerlich)

Tore: 0:1 Justin Rusko (7.), 0:2 Jason Schieskow (53.) – Schiedsrichter: Steve Haschke (Spremberg) – Zuschauer: 85

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