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Mit Auflagen
Läufer und Walker treten am Eisenhüttenstädter Rosenhügel an

Hagen Bernard / 21.04.2020, 19:15 Uhr - Aktualisiert 29.04.2020, 12:02
Eisenhüttenstadt (MOZ) Noch am Dienstag hat die Polizei beim veranstaltenden Eisenhüttenstädter Friedenshaus nachgefragt, ob der für Sonnabend geplante Crosslauf am Rosenhügel über 4,4 beziehungsweise 2,2 Kilometer tatsächlich über die Bühne gehe. Das passiert auch, wenngleich wie bereits beim davorliegenden Wettbewerb der Eisenhüttenstädter Stadtmeisterschaft im Laufen und Walken rein virtuell. Das heißt, jeder kann in einem bestimmten Zeitraum den Kurs selbst ablaufen und meldet dann die Zeit. Mit dieser Lösung ist auch die Polizei zufrieden.

Nachdem sich 49 Läufer und Walker bereits in dieser Form im Rahmen des Ostercross verglichen hatten, können seit Ostersonntag nun die Zeiten für den Cross am Rosenhügel gemeldet werden. Und dieser Kurs hat es in sich! "Ich muss schon sagen, dieser Rundkurs gehört nicht zu meine Favoriten. Er ist zwar einer der Kürzesten, aber dennoch für mich, einer der Anstrengendsten! Es geht gefühlt 1 034 333 Berge rauf und nur einen wieder herunter. Mein Keuchen und Fluchen war bestimmt weit zu hören. Vom letzten Jahr hatte ich diesen Rundkurs noch in ,schlechter‘ Erinnerung behalten, da ich damals mit Kreislaufproblemen zu tun hatte und schon aufgeben wollte. Auch heute lief es nicht ganz optimal, aber ich habe mich durchgebissen und bin zufrieden, es geschafft zu haben", erklärt die Neuzellerin Annett Schäffter nach ihren in 24:11 Minuten bestrittenen Wettbewerb.

Felix Ledwig lobt die Strecke

Ins ähnliche Horn stößt der für den VC Olympia 88 Berlin startende Felix Ledwig, auch schon mal Landesmeister im Crosslauf war. "Ein schöner Kurs, der es in sich hat. Die erste Runde bin ich zu schnell angegangen, ich hatte die Runde unterschätzt. 30 Sekunden schneller könnten noch drin sein. Ich versuche es am Sonnabend noch mal", erklärt der 29-Jährige nach seinen gelaufenen 15:43 Minuten. "In Berlin hätten wir für solch einen Kurs bestimmt drei Anzeigen von Eltern wegen Körperverletzung erhalten. Ich finde ihn gut", erklärt Ledwigs Vereinsgefährte Ron Scheduikat, der die Strecke am vergangenen Sonnabend in 17:35 Minuten bewältigte. Etwas schneller als vor einem Jahr nach seinem Gesamtsieg war der Ziltendorfer Andreas Hell in 19:18 Minuten, der zusammen mit seinem Neffen Maximilian Liebig (18:53 min) ebenfalls schon seine Visitenkarte abgegeben hat.

Ebenfalls dort gelaufen ist bereits die Beeskower Familie Briesenick, auch der Kanute Malte Lippmann hat dort die 2,2 Kilometer in 15:30 Minuten absolviert. Sein Trainer Lothar Klotz nahm die Zeit. 19:51 Minuten benötigte beispielsweise der Neuzeller David Schulz vom Run & Bike, der die Organisatoren ausdrücklich dafür lobte, in diesen Zeiten an ihrer Stadtmeisterschaft festzuhalten. Auf diesem Kurs bereits trainiert hat auch die übrige Familie Ledwig, am Sonnabend soll dort "Ernst" gemacht werden.

Lauf ist auch zuhause möglich

Bis 18 Uhr können die Starter die Zeiten melden. Sollten Interessenten nicht auf dem Originalkurs laufen können, so hat ihnen der Veranstalter auch eingeräumt, diese Distanzen zu Hause zu absolvieren. Allerdings sollen diese Zeiten aufgrund des Schwierigkeitsgrades am Rosenhügel dann mit einem Faktor multipliziert werden, damit die Leistungen dann vergleichbar sind.

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