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Corona
Läufer am Rosenhügel in Eisenhüttenstadt messen sich via Internet

Nachweis einer virtuellen Leistung: Der 46-jährige Ziltendorfer Maik Liebig ging mit 21:49 Minuten und der Startnummer als 13. am Rosenhügel in Eisenhüttenstadt ins Ziel.
Nachweis einer virtuellen Leistung: Der 46-jährige Ziltendorfer Maik Liebig ging mit 21:49 Minuten und der Startnummer als 13. am Rosenhügel in Eisenhüttenstadt ins Ziel. © Foto: Maximilian Liebig
Hagen Bernard / 28.04.2020, 10:32 Uhr - Aktualisiert 29.04.2020, 12:03
Eisenhüttenstadt (MOZ)

"Vor einer Woche bin ich in Unkenntnis der Strecke die erste Runde zu schnell angegangen. Nun bin ich sie in 3:55 Minuten angelaufen, dann 3:50, wieder 3:50 und schließlich 3:52 Minuten. Mehr ist nicht drin", erklärt der 29-jährige Eisenhüttenstädter Sieger, ebenfalls schon Cross-Landesmeister. "Für mich ist das der schwerste Crosslauf in Berlin-Brandenburg", bekräftigt er. In das selbe Horn stößt auch der 44-jährige Gogolin, der aufgrund der Corona-Krise auf die von ihm angestrebte Duathlon-Europameisterschaft im April verzichten musste. Selber Meinung ist der 30-jährige Berliner Ron Scheduikat, der mit 17:35 Minuten unter den 25 Startern über 4,3 Kilometer Viertschnellster war.

Gemeinsam ist den Besten, sie alle wollen lieber einen anspruchsvollen Cross als einen leichten Kurs. "Auf einer flachen Strecke kann ich auch zu Hause in Frankfurt laufen. Solch ein Lauf wie heute hier ist mir lieber", erklärt die 30-jährige Cathleen Meier, die zwei Stunden zuvor als zweitbeste Frau die 4,3 Kilometer in 19:58 Minuten bewältigt hatte. Im Februar war sie in Perl bei den Deutschen Polizei-Meisterschaften mit vielen Auswahlläufern Elfte. "Die Strecke war damals noch schwerer."

Während die Asse die läuferische Herausforderung am Rosenhügel begrüßen, sehen das die Beeskower Athleten mit ihren Nachwuchsläufern eher mit gemischten Gefühlen. Die hatten nämlich diesen Wettbewerb auf einer Flachstrecke bei sich zu Hause absolviert und sich wegen des Eisenhüttenstädter Schwierigkeitsgrades mit einem zeitlichen Abschlag abfinden müssen. Dennoch war die siebenjährige Liselotte Briesenick mit 12:45 Minuten für die 2,15 Kilometer drittschnellstes Mädchen. Als Schnellste hatte die 13-jährige Marie Luise Ledwig diesen Parcours in 10:15 absolviert. Die 37-jährige Frankfurterin Anett Deutschmann benötigte 12:06 Minuten, die 16-jährige Beate Bernard (LC Cottbus) 12:41. Unter den männlichen Startern waren zwei Eisenhüttenstädter Kanuten die Besten. Der zwölfjährige Oskar Reinus gewann in 9:48 Minuten vor dem neunjährigen Bruno Diener (9:58 min). Es folgte der zehnjährige Beeskower Hugo Briesenick (10:23). Die 2,15 Kilometer hatten 21 Läufer bestritten,

Time Schünemann schnellster Walker

Unter den sechs Eisenhüttenstädter Walkern erwies sich über 4,3 Kilometer Tim Schünemann in 34:30 Minuten als der Schnellste. Beste Teilnehmerin war Anke Krüger (38:15). Als achter Wettbewerb der Stadtmeisterschaft ist erneut der Cross am Rosenhügel vorgesehen. Um auch den Auswärtigen noch eine faire Wettkampfmöglichkeit ohne Handicap zu ermöglichen, gibt es ebenfalls als virtuellen Wettbewerb ein Rennen über 1000 und 3000 Meter, Ergebnisschluss ist jeweils der 20. Juni.

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