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Experiment unter
 der Freileitung

Sie leuchten: So machten diese Teilnehmer Elektrosmog, der von Freileitungen ausgeht, sichtbar.Foto: MOZ/Margrit Höfer
Sie leuchten: So machten diese Teilnehmer Elektrosmog, der von Freileitungen ausgeht, sichtbar.Foto: MOZ/Margrit Höfer © Foto: MOZ
Margrit Höfer / 23.08.2010, 07:15 Uhr - Aktualisiert 23.08.2010, 09:14
Altlandsberg (In House) Rund
70 Männer, Frauen und Kinder folgten Freitagabend der Einladung der Bürgerinitiative „Keine Freileitung Neuenhagen–Letschin“ und machten unter eine Freileitung mit Hilfe von Leuchtstoffröhren Elektro-
smog sichtbar.

„Ich habe es nicht geglaubt.“ Ingrid Wöller und ihr Ehemann Frank halten wie viele andere, die am Freitagabend auf das Feld bei Altlandsberg gekommen sind, ihre Leuchtstoffröhren in die Höhe.Da, wo die 380-kV-Leitungen am tiefsten hängen. Und sind einigermaßen entsetzt. Denn tatsächlich, die Röhren leuchten. „Wir machen heute sichtbar, was man nicht sieht: Elektrosmog“, hatte zuvor Ingrid Reifgerst, Kopf der Bürgerinitiative, angekündigt. Einige kamen aus Neugier, ob es klappt, andere, um gegen die geplante Freileitung von Neuenhagen nach Letschin zu protestieren und sich in eine Unterschriftenliste einzutragen, der sich bisher 1500 Bürger angeschlossen haben.

Horst Röhrig aus Altlandsberg ist einer davon. „Es geht hier reineweg um die Profitsucht. Denn man könnte, so wie es in Dänemark nur noch sein soll, Erdkabel verlegen. Doch die sind teurer, also spielt man lieber mit unserer Gesundheit“, sagt er.

Auch die Familienväter Stefan Voigt und Thomas Schöpke aus Fredersdorf-Vogelsdorf sind dabei. „Wir haben alle kleine Kinder und leben sehr idyllisch. Aber wie lange noch“, sagen die beiden jungen Männer.

Thomas Krüger aus Wesendahl erklärt: „Bei den Leuchtstoffröhren handelt es sich um ganz normale Ausführungen. Sie sind 1,20 Meter lang und haben 35 Watt“, sagt er. Es ist also kein Trick dabei, sondern etwas, was jeder selbst nachvollziehen kann. Die Röhren müssen dabei senkrecht in das elektrische Feld gehalten werden.

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Dietrich Grün 23.08.2010 - 16:40:39

Experiment unter der Freileitung

Mit dem Experiment zeigt man lediglich die starken 50 Hz Felder der Leitung. Wie stark gesundheitlich bedenklich die sind iwird damit nicht gezeigt. Man weiß allerdings, dass die Leukämierate bei Kindern im Umfeld solcher Leitungen erhöht ist. Wenn man allerdings Bescheid wüsste,dass der biologische Effekt solcher Felder durch den darin enthaltenen Anteil an Tesla Wellen verursacht wird, könnte man solche Freileitungen auch entstören. Eine solche, recht einfache und preiswerte Technologie gibt es schon länger, auch für Mobilfunk, der übrigens viel schlimmer ist. Diese Technologie wird nur verkannt, da sie mit den gängigen physikalischen Vorstellungen nicht erklärbar ist.

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