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Eberswaldes Neujahrsbaby heißt Noveli

Willkommen im Leben: Noveli ist das erste Baby, das 2011 in Eberswalde geboren wurde.
Willkommen im Leben: Noveli ist das erste Baby, das 2011 in Eberswalde geboren wurde. © Foto: MOZ/Sven Klamann
sklamann / 03.01.2011, 06:34 Uhr
Eberswalde (In House) 2011 war gerade einmal sechs Stunden und vier Minuten jung, da kam im Kreißsaal des Werner-Forßmann-Krankenhauses Noveli Cheyenne-Aileen auf die Welt. Eberswalde hatte sein Neujahrsbaby.

„Eigentlich hätte sich die Süße noch eine Woche Zeit lassen können“, verrät die ein wenig erschöpfte Mama Aileen Kimmritz (22) aus Eberswalde und strahlt vor Glück über das Menschlein, das gesund und satt im Babybett neben ihr schlummert. Der errechnete Geburtstermin wäre erst am 7. Januar gewesen.

Die Hochschwangere hatte schon alles für eine ruhige Silvesterfeier daheim vorbereitet. Doch eine routinemäßig angesetzte Kontrolle am Vormittag des letzten Tages 2010 ergab, dass dem Baby im Bauch bereits etwas Fruchtwasser fehlte. So bekam die Mama sofort die Einweisung auf die Entbindungsstation, die Geburt wurde eingeleitet und der werdende Papa Stephan Höhl (28) flitzte nach Hause, um die vorbereitete Tasche zu holen. „Danach ist er keine Sekunde lang von meiner Seite gewichen“, sagt Aileen Kimmritz dankbar. Wie viele Stunden die Eltern in spe im Kreißsaal verbrachten – sie immer wieder unter heftigen Schmerzen, er besorgt und aufgeregt – wissen sie nicht. „Aber als wir unsere Tochter in den Arm nehmen konnten, waren alle Strapazen vergessen“, betont die Mama.

Das große Glück, das aus dem verliebten Paar eine Familie macht, misst 50 Zentimeter und wiegt 2950 Gramm.

Den ersten Vornamen hat die Mama ausgesucht. „Noveli hieß die Heldin in einem Film, der im Fernsehen lief, als ich 14 Jahre alt war“, berichtet Aileen Kimmritz. Die TV-Noveli habe wie eine Löwin um ihre Kinder gekämpft. „Damals habe ich mir vorgenommen, mein Kind so zu nennen, wenn ich jemals eine Tochter bekommen sollte“, sagt sie.

Die angehende Malerin und Lackiererin, die ihre Ausbildung aus gegebenem Anlass unterbricht, und der Metallarbeiter haben ihre Familienplanung übrigens noch nicht abgeschlossen.

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