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Bahnwerk Eberswalde stellt Weichen neu

Neuer Werkleiter: Wolfgang Stepanek
Neuer Werkleiter: Wolfgang Stepanek © Foto: MOZ/Thomas Burckhardt
mscjhmidt / 13.01.2011, 19:13 Uhr
Eberswalde (In House) An der Spitze der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH, Werk Eberswalde, hat es einen Wechsel gegeben. Die Amtsgeschäfte des Werkleiters führt nunmehr Wolfgang Stepanek. Wolfgang Stepaneks Vorgänger Volker Nilsson ist dem Bahnwerk treu geblieben. Er arbeitet jetzt in einer anderen Betriebsstätte des Unternehmens.

Der 54-Jährige Stepanek, geboren in Halle, ist seit 35 Jahren im Unternehmen, die Werkleitung in Eberswalde eine neue Herausforderung. „Das Ziel ist klar formuliert. Es geht in erster Linie um eine langfristige, stabile, wirtschaftliche Situation im Werk. Die Aussichten sind gut“, sagt Wolfgang Stepanek. Die Finanz- und Wirtschaftskrise war auch am Werk in Eberswalde nicht spurlos vorbeigegangen. Den Tiefpunkt hatte das Unternehmen im März vergangenen Jahres erreicht als mehr als die Hälfte der Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt werden mussten. Inzwischen sind die Auftragsbücher wieder gut gefüllt.

Das 1924 neu gegründete Reichsbahnausbesserungswerk ist heute ein Deutsche Bahn-Tochterunternehmen. Die Betriebsstätte gehört mit rund 400 Beschäftigten, davon mehr als 80 Auszubildende, zu den größten Arbeitgebern der Region. Hauptgeschäftsfeld ist die Reparatur von Güterwagen. Darüber hinaus erfolgen auch Umbau-, Modernisierungs- und Sonderarbeiten. Insgesamt werden mehr als 80 Güterwagenbauarten instandgesetzt. Die jährliche Leistung liegt bei 7500 bis 8000 Fahrzeugen, der Umsatz bei 80 Millionen Euro.

Die Stadt Eberswalde ist für Wolfgang Stepanek längst kein Neuland mehr. Im Laufe seiner langjährigen Arbeit im Unternehmen hatte er auch öfter in der Barnimer Kreisstadt zu tun. Was sich in Punkto Zusammenarbeit mit der Stadt und kommunalen Einrichtungen in den vergangenen Jahren bewährt hat, soll fortgesetzt werden. Dass diese Zusage mehr als ein Lippenbekenntnis ist, wird Wolfgang Stepanek schon am nächsten Mittwoch, 19. Januar, beweisen. Dann setzen er und Ernest Hobohm, Leiter der Goethe-Schule, ihre Unterschriften unter einen Kooperationsvertrag. Er soll die Zusammenarbeit zwischen Betrieb und Schule weiter vertiefen. Vorteile davon werden vor allem die Mädchen und Jungen der Klassen sieben bis zehn haben. Im Eberswalder Werk werden derzeit angehende Industriemechaniker, Industriekaufleute und Mechatroniker ausgebildet. Angeboten wird auch das duale Studium. „Wir wollen unsere Ausbildungsplätze besetzen. Die Schüler lernen die Berufsbilder unseres Unternehmens kennen“, bestätigt Personalreferentin Anja Thierfelder, die auch die Lehrlinge betreut und den Kooperationsvertrag mit vorbereitet hat.

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