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Woltersdorfer Gemeindevertreter 
haben weiße Weste

Bernhard Schwiete / 19.01.2011, 09:20 Uhr
Woltersdorf (In House) Die Überprüfung der Woltersdorfer Gemeindevertreter auf offizielle oder inoffizielle Mitarbeit beim Ministerium für Staatssicherheit hat anscheinend keinerlei Anlass zur Diskussion ergeben. Kein Abgeordneter war offenbar für die Stasi aktiv. Das geht aus Äußerungen hervor, die der Ausschuss-Vorsitzende Andreas Heinemann (CDU) gestern auf Nachfrage machte.

Die Antwort der Birthler-Behörde auf entsprechende Anfragen aus Woltersdorf, die am Montagabend im nichtöffentlichen Teil der Ausschusssitzung ausgewertet wurde, sei innerhalb einer Viertelstunde abgehandelt worden, sagte Heinemann. Zudem sei beschlossen worden, dass der eigens zu diesem Zweck gegründete Ausschuss künftig nicht mehr tagen werde. Öffentlich verkündet werden solle das Ergebnis bei der Gemeindevertretersitzung am 3. März.

Der öffentliche Teil der Sitzung hatte gar nur vier Minuten gedauert. Hauptamtsleiterin Sigrid Weber teilte mit, die Antwort der Behörde zu den Unterlagen aller Abgeordneten sei eingetroffen. Insgesamt dürfte es also eine der kürzesten Woltersdorfer Ausschusssitzungen aller Zeiten gewesen sein.

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