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100 Eier trudeln Kirchberg hinab

Das Runde muss den Hang herunter: Richard (4) und Katja Hintze (27) mit Pierre Henrion (2) an der Startlinie des ersten Ostereier Wettrollens in Woltersdorf.
Das Runde muss den Hang herunter: Richard (4) und Katja Hintze (27) mit Pierre Henrion (2) an der Startlinie des ersten Ostereier Wettrollens in Woltersdorf. © Foto: Jette Beißer
Jette Beißer / 26.04.2011, 07:33 Uhr
Woltersdorf (In House) Siegeswillig hocken sich Pierre Henrion, Katja und Richard Hintze an die Startlinie, das Ziel fest anvisiert. „Auf die Plätze, fertig, los!“, erklingt das Startsignal. Und schon kugeln drei kunterbunte Ostereier den Abhang vor der Woltersdofer Kirche hinunter. Das blaue von Richard Hintze schafft den weitesten Weg. „Da hat er wohl Haus hoch gewonnen“, lacht Mutter Katja.

Mit ihrer Familie besucht sie gestern das erste Woltersdorfer Ostereier-Wettrollen, veranstaltet durch den Verein „Kulturhaus Alte Schule“. „Es ist schön, am Ostermontag etwas außergewöhnliches zu machen, bevor Morgen der Alltag wieder losgeht“, so die 27-jährige Woltersdorferin. Auch ihr 4-jähriger Sohn genießt des Spektakel sichtbar, schließlich kann er sich neben dem Sieg über die Mama auch über Murmeln und ein Kartenspiel als Preis freuen.

Im Laufe des Nachmittags rollen fast 100 Eier durch die Woltersdorfer Ortsmitte. „Und damit nichts verloren geht, haben wir neben Kaffee und Kuchen auch Mayonnaise da, für einen schönen Eiersalat“, sagt Katrin Fleischer lachend. „Wir können mit der Resonanz und der Stimmung sehr zufrieden sein“, findet die Mit-Organisatorin des Wettrollens, welches auch auf den noch jungen Verein aufmerksam machen sollte, der sich nach der derzeitigen Sanierung um die „neue“ Alte Schule kümmern will.

Das Prestige für das am weitesten gerollte Ei konnte Bertrand George ergattern. Dass das Osterei des 52-Jährigen fast bis an den Rand des Hanges rollte, erklären sich seine Mitstreiter folgendermaßen: Der gebürtige Franzose ist begeisterter Boule-Spieler, und irgendwie seien dies ja zwei ähnliche „Sportarten“. „Ich glaube nicht, dass das eine Rolle spielt“, lacht er. „Es gibt jedoch einen entscheidenden Unterschied. Ich habe noch nie versucht, eine Boule zu essen. Das Osterei aber habe ich sofort verputzt.“

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