Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Alles rund um Obusse

Lernen dazu: Gäste aus sechs Länder besuchten gestern im Rahmen der internationalen Elektrobus-Konferenz die Sonderausstellung im Museum der Adler-Apotheke.
Lernen dazu: Gäste aus sechs Länder besuchten gestern im Rahmen der internationalen Elektrobus-Konferenz die Sonderausstellung im Museum der Adler-Apotheke. © Foto: MOZ/Thomas Burckhardt
sandra dietrich / 06.05.2011, 07:53 Uhr
Eberswalde (In House) Die Delegation der dritten internationalen Elektrobus-Konferenz besuchte am Donnerstag die Sonderausstellung zur Geschichte des Obusses im Museum der Adler-Apotheke in der Steinstraße. Gäste aus Polen, Österreich, Italien, Tschechien, Ungarn und Deutschland bestaunten und begutachteten die Ausstellungsstücke, die noch bis zum 29. Mai im Museum zur Schau stehen.

Mandy Kutzner von der Barnimer Busgesellschaft (BBG) betreut die Europa-Projekte des Unternehmens und begleitete die Trolleybus-Vertreter. Trolleybus (dt.: Obus) ist ein Zusammenschluss von neun europäischen Verkehrsinstitutionen.

„Ich bin das erste Mal in Eberswalde. Auf der Konferenz tauschen wir uns aus, wie unsere Bussysteme zu Hause funktionieren und welche Probleme es gibt“, berichtet Marcim Polom aus Polen. Die Systeme und Probleme seien auf beiden Seiten sehr ähnlich, berichtet er. Auch Mandy Kutzner nimmt für die BBG an diesem Austausch teil. „Besonders das Themenfeld Energiespeicher spielt auf der Konferenz eine große Rolle“ sagt die Marketingchefin der BBG.

Museologin Birgit Klitzke freut sich über den internationalen Besuch im Museum und begrüßt die Gäste – Mandy Kutzner übersetzt für diejenigen, deren Deutschkenntnisse nicht ausreichen, auf Englisch. Die Gäste hören aufmerksam zu. „Dies ist nicht nur die Geschichte unserer Obusse, sondern auch eine kleine Stadt- und Regionalgeschichte“, erklärt Klitzke.

Die Fachtagung läuft noch bis heute Nachmittag. „Sie begann am Mittwoch bereits mit einem straffen Programm. Diejenigen, die gut Deutsch sprechen, besuchen Freitag noch eine Konferenz. Alle anderen fahren wieder in ihre Heimat zurück“, erzählt Kutzner. Es wird besprochen, wohin die Reise in Sachen Elektrobusse geht. Für Marcim Polom geht sie wieder zurück in seine Heimat Polen – er spricht kein Deutsch. Dennoch nehme er viele Informationen mit, sagt er.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
© 2020 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG