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Mark Matthies will Bürgermeister in Ahrensfelde werden

Kai-Uwe Krakau / 19.08.2011, 07:17 Uhr - Aktualisiert 10.09.2011, 15:02
Ahrensfelde (MOZ) Für die Bürgermeisterwahl in der Gemeinde Ahrensfelde gibt es zwei Kandidaten: Dabei fordert Mark Matthies den Amtsinhaber Wilfried Gehrke heraus.

„Wenn man etwas will, dann muss man es richtig machen“. Eine Maxime, nach der Mark Matthies immer gelebt hat. Einmischen möchte sich der 36-jährige Ahrensfelder, gestalten, etwas vorantreiben. Seine Entscheidung, für das Spitzenamt in seinem Heimatort zu kandidieren, ist daher nur konsequent. „Ich möchte Bürgermeister von Ahrensfelde werden“, sagt der Polizeibeamte.

Matthies wurde 1974 in Magdeburg geboren, legte dort sein Abitur ab und ging dann zum Bundesgrenzschutz. Er wurde für den gehobenen Polizeivollzugsdienst ausgebildet, 1996 erhielt er die Ernennung zum Polizeikommissar. Darüber hinaus schloss er seine Ausbildung zum Diplom-Verwaltungswirt ab. Anschließend war Mark Matthies in unterschiedlichen Funktionen tätig. Seit vier Jahren führt er die erste Hundertschaft der Bundespolizeiabteilung Blumberg. 2010 wollte Matthies schon Landrat des Kreises Barnim werden – bei der Stichwahl unterlag er damals durch Losentscheid dem Amtsinhaber Bodo Ihrke.

In seinem Berufsleben ist Matthies viel herumgekommen, hat vieles kennengelernt. „Ahrensfelde soll meine Heimat werden“, sagt der 36-Jährige. Deshalb will er sich auch politisch einbringen, ist seit 2010 bei den Freien Wählern aktiv. Die Kommune, so findet Matthies,ist gut aufgestellt. Manche Dinge könnten aber durchaus schneller gehen.

Beispielsweise brauche Ahrensfelde ein innovatives Verkehrskonzept und das „unabhängig davon, ob die Ortsumgehung nun kommt oder nicht“. Auch ein Leitbild vermisst der Bürgermeisterkandidat. „Wir müssen wissen, wohin wir wollen“. Daran müsse dann das kommunale Handeln ausgerichtet werden, ist seine Meinung.

Die Familien sind ein Schwerpunkt seiner Arbeit. Kinder, Erwachsene und Senioren sollen sich wohlfühlen – und bleiben. „Noch ziehen viele junge Leute weg, weil sie keine Wohnung bekommen“, sagt Matthies. Auch für die Wirtschaft muss Ahrensfelde attraktiv werden. „Wir brauchen unbedingt den Haltepunkt im Gewerbegebiet Blumberg“, fordert der Diplom-Verwaltungswirt.

Einen ausgeprägten Führungs- und Entscheidungswillen nennt Matthies als seine ?herausragendste Eigenschaft. Auch sei er sehr am Dialog interessiert, zu Kompromissen bereit. „Ich habe eine 14-jährige Erfahrung in der Verwaltung und weiß, wie man Mitarbeiter motivierend führt“.

Matthies versteht sich als Alternative zum bisherigen Amtsinhaber Wilfried Gehrke. Seit der letzten Wahl im Jahr 2003 habe sich die Gemeinde stark entwickelt. Viele Menschen seien nach Ahrensfelde gezogen, die Bevölkerungsstrukturder Gemeinde habe sich verändert. „Ich glaube, dass es unter den Menschen den Wunsch gibt, einen unabhängigen Kandidaten zu wählen“, so der Hundertschaftsführer.

Mit Plakaten und Flyern, die jeder Haushalt bekommt, will Matthies in den kommenden Tagen für sich werben. Am 4. September stellt sich der Kandidat zudem um 10 Uhr während eines Frühschoppens imAhrensfelder Rathaussaal den Wählern vor.

 

Weitere Informationen gibt es unter www.fwg-ahrensfelde.de

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