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In der Niederheide wurde die modernste Bildungseinrichtung Deutschlands übergeben

06.06.2011, 06:13 Uhr - Aktualisiert 06.06.2011, 06:13
hohen-neuendorf Hohen Neuendorf – Zwölf Millionen Euro hat die Stadt Hohen Neuendorf in die zweizügige Grundschule in der Niederheide gesteckt. Für ihre 280 Schüler nahm am Montag Rektorin Ilona Petrausch die Schlüssel entgegen. Von Sandra Kurtz

Nach anderthalb Jahren Bauzeit und mit einer erheblichen Verzögerung von sieben Monaten wurde am Montag die energetisch modernste Schule Deutschlands in der Niederheide an die Schüler und Lehrer übergeben. Der Bau wurde mit einer Million Euro gefördert und wird einmal mehr Energie produzieren als verbrauchen. Auch eine Dreifeldhalle ist in die für drei Züge ausgelegte Plusenergie-Schule integriert.

Sie liegt in ihren Effizienzwerten 75Prozent unter den Anforderungen der Energiesparverordnung. Möglich ist dies durch ein spezielles Tageslichtkonzept, den Einsatz von Biomasse und natürlich Photovoltaik.Noch immer aber ist das 7500 Quadratmeter große Gebäude nicht fertiggestellt. Die Schlüsselübergabe erfolgte, obwohl nicht alle Fachräume betreten werden können. „Es war nicht perfekt, aber auch keine Gefahrenlage erkennbar“, erläutert Ariane Fäscher, Pressesprecherin der Stadt Hohen Neuendorf.Der Umzug mitten im Schuljahr war nötig, weil das bisherige Domizil der Grundschüler – die Rote Schule im Stadtzentrum – für die Borgsdorfer Dr. Hugo-Rosenthal-Oberschule zum neuen Schuljahr umgebaut werden muss.

In die dortige Oberschule wird der Hort der Borgsdorfer Grundschule einziehen, der derzeit noch in Containern untergebracht ist.Die Situation in und um die Schule in der Niederheide verärgerte viele Eltern, da auch gestern noch einmal die Bauaufsicht vorbeischaute und die Kinder zeitweise die Klassenräume verlassen mussten. „Die Autos haben sich übereinander gestapelt, weil die Parkplätze noch nicht fertig sind. Auch sind einzelne Bereiche noch abgesperrt. Die Kinder ziehen auf eine Baustelle, das ist doch unmöglich“, findet der Hohen Neuendorfer Peter Kegel, dessen Tochter die erste Klasse besucht.Die Kinder hatten dennoch ein kleines musikalisches Begrüßungsprogramm vorbereitet.

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