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„Yellow Bird“ spielt entspanntes Konzert

Folk wie am Lagerfeuer

Folkmusik unter freiem Himmel: Yellow Bird mit (v. l.) Uli Kempendorff, Ronny Graupe, Lucia Cadotsch und Manon Kahle im Garten hinter der Puschkinstraße 13.
Folkmusik unter freiem Himmel: Yellow Bird mit (v. l.) Uli Kempendorff, Ronny Graupe, Lucia Cadotsch und Manon Kahle im Garten hinter der Puschkinstraße 13. © Foto: MOZ/Thomas Burckhardt
Boris Kruse / 03.09.2011, 18:42 Uhr
Eberswalde (bkr) Ein Abend für Folkies: Am Donnerstag begannen die Gartenkonzerte mit einem Querschnitt durch traditionelles amerikanisches Liedgut, das von vier hochkompetenten Musikern dargeboten wurde. Mit der Band-Neugründung „Yellow Bird“ hat ein Ensemble den diesjährigen Konzertreigen eröffnet, das offenkundig eine ordentliche Prise Appalachen-Luft eingeatmet hat und den Geist einer kühlen Prärie-Nacht am Lagerfeuer heraufzubeschwören versteht.

Der Garten hinter dem künftigen Bürgerbildungszentrum in der Puschkinstraße wartete bestuhlt und mit bizarr farblich angestrahlten Bäumen auf Besucher – ein stimmungsvolles Ambiente für ein Folkkonzert im Spätsommer. Für ein Konzert, das unter der Woche stattgefunden hat, war der Abend zudem recht gut besucht.

Von der Reihe der Gartenkonzerte erhoffen sich Organisator Udo Muszynski und die Stadtverwaltung, dass besondere Orte im Stadtgebiet stärker in den Blickpunkt rücken. Die Eberswalder hatten somit auch Gelegenheit, einen Ort näher in Augenschein zu nehmen, der schon bald eine zentrale Rolle im Leben der Stadt spielen soll.

Dabei dominierten am Donnerstag eher die ruhigen Töne. Yellow Bird arrangieren ihr Repertoire mit viel Gespür für die musikalischen Traditionen Nordamerikas und legen so die Wurzeln der heutigen Country-Musik oder vieler Spielarten des Blues frei. Jazzige Akzente setzt insbesondere Bassklarinettist Uli Kempendorff, der eine erstaunliche Palette an Klangfarben aus seinem Holz hervorzaubert.

Sängerin Manon Kahle griff bei einigen Stücken auch zur Fiddle. Sie spielt das Instrument in einer Art, die den Zuhörer in eine andere Zeit sich zurückversetzt wähnen lässt – authentische, aber dennoch ungewöhnlich dargebotene Musik, die für Fans von Hank Williams und anderen Legenden ein Leckerbissen ist.

Abschlusskonzert am Sonnabend um 20 Uhr an der Teufelsbrücke in Finow, Altenhofer Straße 55. Eintritt zehn, ermäßigt sieben Euro

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