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Hansjürgen Fenske hat in der Klosterscheune aus seinem autobiografischen Roman gelesen

Der Mensch als eine kalte Säule

Nachdenkliches: Fenske hofft vor allem jüngere Menschen zu erreichen.
Nachdenkliches: Fenske hofft vor allem jüngere Menschen zu erreichen. © Foto: MZV/Winkler
Thomas Pilz / 16.10.2011, 19:20 Uhr - Aktualisiert 17.10.2011, 10:13
Zehdenick (MZV) (win) – Hansjürgen Fenske hat mehrere Namen. Hajo, Lehrer Werner, Hansjürgen. Und jetzt wohl auch Maximilian Olgart, der Protagonist seines „authentischen Romans“, in dem er die Erlebnisse seines Lebens verarbeitet. Am Freitag las er aus „Wie ich meine Jugend überlebte“ in der Zehdenicker Klosterscheune vor über 60 Besuchern.

Unter den Gästen viele ehemalige Lehrerkollegen, Freunde, Wegbegleiter, einstige Schüler – die roten Fäden seines Daseins, wie er selbst sagt. „Der rote Faden in meinem Leben ist das, was mir andere Menschen gegeben haben.“ Die Knoten sind die Weichen seines Lebens. Menschen, die er traf, die ihm halfen zu überleben, spannen den Faden weiter.

Das Buch selbst hätte es fast nicht in Leserhände geschafft. Zu verdanken ist dessen Erscheinen seiner Frau. „Sie hat mich gezwungen. Ich habe mich mit Händen und Füßen gewehrt. ‚Es ist vorbei', meinte ich zu ihr“, sagte Fenske. Aber seine Frau setzte sich durch. Per Zufall – oder Schicksal, je nachdem, an was man glaubt – traf er auf dem jüdischen Friedhof in Zehdenick seinen zukünftigen Lektor, Dr. Carsten Schmidt. Dieser umrahmte den Abend in der Klostergalerie mit eigenen Worten: Von der Erzählperspektive Fenskes spricht er als „klarer, nicht ideologisch verblendeter Sicht“.

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