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Bau der neuen Sporthalle beginnt

Nun geht es an die Umsetzung: Planerin Angelika Frommer und Bürgermeister Klaus-Dieter Hartung zeigen, was wo gebaut wird. Die alte Halle im Hintergrund ist schon saniert
Nun geht es an die Umsetzung: Planerin Angelika Frommer und Bürgermeister Klaus-Dieter Hartung zeigen, was wo gebaut wird. Die alte Halle im Hintergrund ist schon saniert © Foto: MZV/Heike Weißapfel
Heike Weißapfel / 04.06.2013, 17:53 Uhr
Borgsdorf (MOZ) Auf eine neue Sporthalle warten die Borgsdorfer Schüler wie Vereinssportler schon lange. Die Arbeiten auf dem Schulhof haben schon begonnen. In den nächsten Wochen soll der erste Bauaushub für die Halle stattfinden.

Auf dem Gelände der Borgsdorfer Grundschule hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten viel verändert. Selbst die Schulform: Die Grundschüler können das Grundstück alleine in Besitz nehmen, seit die Dr.-Hugo-Rosenthal-Oberschule nach Hohen Neuendorf umgezogen ist. Zwischendurch haben Hort-Container hinter dem Schulgebäude gestanden.

Nun war es gerade etwas luftiger, da wird es auch schon wieder eng. Grund sind Bauvorhaben auf dem Schulhof. Der erste Bauabschnitt der Umgestaltung des Schulhofbereichs läuft bereits. 150 000 Euro stehen dafür im Haushalt.

"Wir wollten später nicht die Hälfte wieder zurückbauen", erklärt Ulrike Oleck, Fachdienstleiterin für Gebäudemanagement in Hohen Neuendorfs Stadtverwaltung, die Reihenfolge. Zunächst sollte der Pausenhof so schnell wie möglich wieder für die Kinder bespielbar sein. Die Heizung der alten Halle ist mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II bereits saniert und der Raum ausgebessert worden.

Damit die neue Halle Platz hat, wurden bereits einige Kiefern gefällt. Ihre Stämme dienen nun im neu entstandenen grünen Klassenzimmer als Sitzbänke. In den kommenden Wochen wird zunächst ein vier Meter tiefes Loch gebuddelt, da die Halle etwas tiefer liegt. Die Zuschauergalerie befindet sich zu ebener Erde. Durch beide Fensterseiten kann dann hindurchgesehen werden.

Ob und wofür der Bodenaushub eventuell weiterverwendet werden kann, wird derzeit noch geprüft. Der Bau wird mehr als ein Jahr in Anspruch nehmen und voraussichtlich im Oktober 2014 eröffnet werden können. Der Eingangsbereich soll dann komplett an der Bahnhofstraße sein, der an der Georgstraße geschlossen werden, erläutert Angelika Frommer, Planerin beim Albert-Armbruster-Landschaftsarchitekturbüro.

Die Außenanlagen haben sich bereits ein wenig verändert. Auf einer gepflasterten Fläche hinter dem Eingang Georgstraße sollen künftig die Mülltonnen stehen. Ein Teil des Spielplatzes entsteht in diesem hinteren Teil auch gerade neu. Neben einer Sandspielfläche wird nach den Sommerferien auch eine Kletterspinne zur Verfügung stehen. Eine Ballspielfläche wird provisorisch aufgestellt und soll später auf den dann entstandenen Innenhof versetzt werden, erläutert Ulrike Oleck - nicht zuletzt, wegen des Schallschutzes. Die Nachbarn sollen so wenig wie möglich mit Balllärm belästigt werden. Erneuert werden muss die etwa 40 Jahre alte Rutsche. An der Ecke Georg- und Bahnhofsstraße haben die Kinder außerdem eine Schaukel und ein Kletterbaumhaus. Parallel mit dem zweiten Bauabschnitt, der Turnhalle, soll 2014 der Umbau des Hofes abgeschlossen sein. "Dann werden wir hier allen Ansprüchen gerecht", sagt Ulrike Oleck zuversichtlich.

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