In diesem Jahr wurde der Arten- und Biotopschutz thematisiert und so stand das Projektcamp unter dem Titel "Typische Biotope, Pflanzen und Tiere des Großschutzgebietes".Die Kinder und Jugendlichen lernten viel Spannendes über die Grundlagen der biologischen Vielfalt und die Zusammenhänge zwischen funktionstüchtigen Lebensräumen und dem Leben von uns Menschen kennen. "Dazu gab es fünf Arbeitsgruppen zu den Themen Lebensräume, Tiere, Pflanzen und das Lebenselixier Wasser. Die Fotogruppe, unsere kleinen Pressemitarbeiter, hat wieder alles dokumentiert", berichtet Marina Czepl von der Naturwacht Hoher Fläming.
Die verschiedenen Themen der Arbeitsgruppen verlangten auch verschiedene Standorte. So herrschte an diesem Wochenende reges Treiben in dem kleinen Fläming Ort Kranepuhl.
In der Arbeitsgruppe "Was blüht denn da" lernten die Teilnehmer verschiedene Biotope kennen. Es wurden Pflanzen gesammelt und gepresst und ein Herbarium für den jeweils typischen Lebensraum vorbereitet.
In der Arbeitsgruppe Schmetterlinge erfuhren die Teilnehmer viel Wissenswertes zu dieser Tierart, an der man neben den vorherrschenden Pflanzen auch Aussagen zur biologischen Vielfalt treffen kann.
Für die gesunde Entwicklung von Obstgehölzen in der freien Feldflur hingegen sorgte die Arbeitsgruppe Obstgehölz-Pflege.
In der Arbeitsgruppe "Wasser als Lebenselixier" bestimmten die Kinder die Wassergüte eines Teichs. Woran kann ich erkennen, ob das Wasser in Bach, See und Fluss eine lebenswerte Qualität hat? Wer außer uns Menschen profitiert noch vom Lebensraum Wasser?
"Einige der Teilnehmer wurden zum gemütlichen Beisammensein am Abend noch besonders erwähnt, da sie als Junior Ranger nun bereits seit mehr als zehn Jahren wissbegierig an den Junior Ranger Nachmittagen teilnehmen und selbst aktiv am Schutz der Natur bei den verschiedensten Aktionen wie zum Beispiel der Landschaftspflege, dem Amphibienschutz, der Information zu Naturschutzthemen bei Standbetreuungen sowie Pflanzaktionen und vielem mehr teilnehmen.Auch den Eltern sei an dieser Stelle nochmals besonders gedankt für ihre jahrelange Unterstützung."
Da es in diesem Jahr keine Präsentation der Ergebnisse vor den Eltern gab, wird zu einem späteren Zeitpunkt herzlich gedankt. Die Kinder und Jugendlichen bedanken sich bei den Unterstützern des Camps, der Gemeinde Wiesenburg/Mark, dem Amt Niemegk und den Einwohnern von Kranepuhl.