Es ist in doppelter Hinsicht ein großer Spendencheck, den Schulleiterin Kathrin Wiencek vom Fläming-Gymnasium in Bad Belzig in Empfang nehmen konnte. Nicht nur mit Blick auf das Format desselben, sondern auch mit Blick auf die damit verbundene Spendensumme in Höhe von 10.000 Euro.

DEVK-Aktion „Smarte Schulen, Clevere Kids“

Der Spendenübergabe war die Auszahlung der Förderung zugunsten der weiteren Digitalisierung der Schule bereits vorausgegangen. „Das Geld ist schon ausgegeben“, sagt Kathrin Wiencek lachend. Sie berichtet, dass der Schulförderverein des Fläming-Gymnasiums, der sich im vergangenen Jahr an der DEVK-Aktion „Smarte Schulen, Clevere Kids“ beworben hatte, davon 30 iPads mit Tastaturen gekauft hat. Die Geräte, die zur Ausleihe an Schüler angeschafft wurden, sind bereits ausgegeben und haben in den letzten Schulwochen so schon ein erfolgreiches Homeschooling ermöglicht.

4.800 Schulen hatten sich an der Aktion „Smarte Schulen, Clevere Kids“  beteiligt

Britta Drogosch, die DEVK-Geschäftsstellenleiterin erklärt, dass sich insgesamt 4.800 Schulen an der Aktion „Smarte Schulen, Clevere Kids“  beteiligt hatten. 200 von ihnen wurden per Losentscheid als Gewinner von jeweils 10.000 Euro gezogen. Auch das ist interessant: Insgesamt fiel das Glückslos auf acht Bildungseinrichtungen im Land Brandenburg.
Im Rahmen der Aktion spendete die DEVK damit insgesamt zwei Millionen Euro für die Digitalisierung von Schulen. Wie das Geld jeweils angelegt wurde, blieb allein Sache der Bildungseinrichtungen.

Die Schulen entschieden selbst, wofür sie das Geld ausgeben

Jede Schule konnte somit selbst entscheiden, ob sie die Spende für Tablets, Laptops oder moderne Anzeigegeräte in den Klassenzimmern investiert. „Die Schulen wissen schließlich am besten, was sie brauchen“, ergänzt Ronny Köhler, der stellvertretende Bereichsleiter. Nachdem die DEVK erst zum 1. Dezember des vergangenen Jahres eine Geschäftsstelle im der Wiesenburger Straße der Kur- und Kreisstadt eröffnet hatte, freute ihn besonders, dass bei der Verlosung nunmehr gleich eine Schule aus seiner Heimatstadt unter den glücklichen Gewinnern war.