Laura Heym hat das Projekt konzipiert sowie initiiert und arbeite derzeit mit einer Vielzahl von Kooperationspartnern an der Umsetzung. In einigen Gemeinden ist dies bereits gelungen. "Bei einem interaktiven Spaziergang können ländliche Gemeinden (neu) entdeckt werden. In Form von Audiobeiträgen berichten Alteingesessene und Zugezogene von ihren Ideen, Projekten und Initiativen zur Zukunftsfähigkeit des Ortes. Es gibt verschiedene Varianten die Tour zu gehen, das ermöglicht es Besuchern und Anwohnern sowie Jung und Alt gleichermaßen, das hinter–land hörend zu erforschen. Über das Zuhören hinaus können auch eigene Ideen und Kommentare hinzugefügt werden", heißt es auf der Internetseite von https://zukunfthinterland.de. Nun hat sich Laura Heym Bad Belzig für einen neuen Audioguide ausgesucht. Während der Kreativsause im Coconut in Klein Glien wurde zu einem Gespräch mit Akteuren der Region eingeladen. Hierbei war Laura Heym wichtig zu erfahren, wie sich Einwohner auf dem Lande ihre Region "enkeltauglich" vorstellen und vor allem, welche zukunftsorientierten Initiativen es schon gibt. Infrastruktur, ÖPNV, Radwege, Wohnraum und auch Mehrgenerationenprojekte stehen da ganz oben auf der Wunschliste. Und einiges gibt es ja bereits. Diese Projekte müssen unbedingt präsenter gemacht werden. Schnell bemerkte Laura Heym, dass sie sich nicht auf einen Audioguide über Bad Belzig beschränken kann. Denn auch in den umliegenden Orten gibt es viele Initiativen, die für die Region sprechen und für Einwohner, aber auch Zuzügler interessant und auch ausschlaggebend für das Leben auf dem Lande sind. Die Visionen und Initiativen wurden erst einmal aufgeschrieben und gesammelt. Jetzt gilt es für Laura Heym zu sortieren und auszuwählen, was sie in den Audioguide aufnehmen will. Am Ende soll eine Route durch die Region entstehen, die sowohl begehbar als auch befahrbar sein muss. "Ländlicher Raum hat Zukunft, wenn sich Menschen dafür einsetzen und ihr Engagement wahrgenommen und wertgeschätzt wird", so die Meinung aller Anwesenden. Der Audioguide soll idealerweise vor Ort als App zum Download auf dem Smartphone verfügbar sein, aber auch zur Ausleihe zum Beispiel in der Touristeninformation oder auch beim Bäcker bereit stehen.