Die Spannung war den jungen Menschen anzusehen: Am 2. August konnten sie das erste Mal ihren Ausbildungsplatz besuchen und lernten weitere Azubis und Kollegen/Kolleginnen kennen. An diesem Tag starteten zehn neue Auszubildende bei der regiobus Potsdam Mittelmark GmbH ihre berufliche Zukunft. Der Geschäftsführer der regiobus Hans-Jürgen Hennig begrüßte die angehenden Berufskraftfahrer mit dem Schwerpunkt Personenverkehr und Kfz-Mechatroniker herzlich im größten Nahverkehrsunternehmen des Landes Brandenburg. Spannend sei die Arbeit in einem ÖPNV-Unternehmen, denn jeder Tag zähle neu. Die Leistung vor- oder nachzuarbeiten gehe nicht. Das sei anders in anderen Branchen, wusste der regiobus-Chef zu berichten.

regiobus sorgt für gute Arbeitsbedingungen

Für gute Arbeitsbedingungen sorge der leistungsstarke Fuhrpark der regiobus mit einem durchschnittlichem Fahrzeugalter unter sechs Jahren. Abschließend gab er insbesondere den angehenden Busfahrern und der Busfahrerin auf den Weg: „Erfahrene Kolleginnen und Kollegen wissen – die Arbeit mit unseren Fahrgästen ist vielfältig und mit dem einen oder anderen Erlebnis verbunden. Jeder ist unser Kunde und wichtig - ob mit smartem Handyticket oder als Barzahler. Die meisten unserer Linien führen über ländliche Regionen. Da kann es auch schon mal sein, dass ein Stammkunde Bescheid gibt, wenn er in den Urlaub fährt, damit man nicht auf ihn wartet. Es ist bei aller fahrerischer Dienstleistung auch eine Arbeit nahe am Menschen, die Sie bei uns erwartet. Und nach 45 Jahren kann ich sagen – sie macht richtig Spaß.“

Geschäftsführer Hans-Jürgen Hennig lud die neuen Azubis zum gemeinsamen Frühstück ein

Dann lud der Geschäftsführer die neuen Azubis dazu ein, sich untereinander bei einem Frühstück in einem Bad Belziger Restaurant kennen zu lernen. ÖPNV sei eine Teamleistung – von der Planung bis zur Linienfahrt und Werkstattarbeit. Der gute Kontakt untereinander sei hierfür unerlässlich. Die Auszubildenden selbst gehen, wie in den lockeren Gesprächen festgestellt werden konnte, mit großer Motivation in die Ausbildung. Dean Thomas Paul möchte Kfz-Mechatroniker werden, wie einige seiner Freunde. Anders als sie faszinieren ihn aber die großen Fahrzeuge. Er schwärmte: „Bus ist einfach etwas anderes als Auto, größer und interessanter.“ Sich bei regiobus zu bewerben, wählte der Potsdamer bewusst aus, denn er wollte sagen können: „Ich bin bei den Bussen mit WLAN!“

Die neuen Auszubildenden sehen den kommenden Jahren voller Begeisterung entgegen

Domenic Schröder wiederum folgt gern der Familientradition: Sein Vater ist bereits viele Jahre als Busfahrer bei regiobus tätig, Onkel und Opa arbeiten in derselben Profession in anderen Nahverkehrsunternehmen. „Busfahren macht einfach Spaß!“, strahlt der Teltower. Für Annabell Schmidt ist klar: „Ich wollte beruflich schon immer gern fahrend unterwegs sein.“ Sie fährt für ihr Leben gern Auto und freut sich auf die Chance, dies nun beruflich für größere Fahrzeuge erlernen zu können. Auf regiobus hatte die Görzkerin ein Freund aufmerksam gemacht, der bereits im Unternehmen arbeitet.