Für frischen Wind - in - der Borner Bockwindmühle haben Werner Rehfeld, Peter Friedrich und Achim Reichelt gesorgt. In den zurückliegenden Wochen haben die drei Mitstreiter des Borner Mühlenvereins eine neue Ausstellung zusammengestellt, die mit Eröffnung der Mühlensaison - nach der Coronavirus Pandemie - der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll.

Geschichte und Bemühungen des um den Erhalt des denkmalgeschützten Mühlenkörpers

Mit derselben werden die wechselvolle Geschichte und die Bemühungen des Vereins um den Erhalt des denkmalgeschützten Mühlenkörpers ins Rampenlicht gesetzt. Wenn die neuen und mit umfangreichem Fotomaterial arrangierten Ausstellungstafeln in die Mühle einziehen, müssen die - bislang die Wände schmückenden Bilder der Borner Mühlenköniginnen und anderer Königinnen im Ehrenamt - jedoch abgenommen werden. Mühlenvereinschef Werner Sternberg freut sich dennoch über den bevorstehenden der Austausch der Bildergalerien im Denkmal. Er zollt den drei Männern, die sich der Erarbeitung der neuen Ausstellung für die Mühle verschrieben haben, Lob und Anerkennung und hofft auf eine baldige Eröffnung des Denkmals.

Müllerin Ina Hänsch-Goldau bietet wieder Mühlenführungen

Mit Ina Hänsch-Goldau - als gute Seele der Borner Bockwindmühle und Fachfrau in allen Mühlenbelangen - geht es zugleich in die diesjährige Saison. Die beliebten Mühlenführungen mit Hänsch-Goldau und das immer wieder für staunende Gesichter sorgende Schaumahlen sind damit also auch gesichert.
Bis es soweit ist, gibt es jedoch noch einiges zu tun. Die rund um die Mühle stehenden Sitzgelegenheiten sollen bis dahin noch einen neuen Farbanstrich bekommen. Zugleich geht die Suche nach einer neuen Mühlenkönigin weiter. Noch war Vereinschef Werner Sternberg mit seiner Suche nach einer interessierten Dame nicht erfolgreich. Schließlich soll die Königin in spe schon am Pfingstmontag, zum Deutschen Mühlentag, gekrönt werden - so es die Pandemie erlaubt.

1803 erbaute Bockwindmühle steht auf 156 Meter hohen Mühlenberg

Doch zurück zur neuen Ausstellung, mit der zugleich auf ein zwar nicht ganz rundes, aber dennoch erwähnenswertes Jubiläum zugesteuert wird. So steht in vier Jahren der 222. Geburtstag der 1803 erbauten Bockwindmühle an, die ein Wunderwerk der vorindustriellen Technik ist. Erbaut auf dem 156 Meter hohen Mühlenberg wurde sie damals allein durch den Wind angetrieben! Wie das funktionierte, können Interessierte beim Schaumahlen life und anhand der neuen Ausstellung visuell erleben.