Nach intensiven Prüfungen und vor-Ort-Besuchen wurde der Hof in Grubo von der Stiftung Bündnis Mensch & Tier zum Begegnungshof zertifiziert. "Der Erste in den östlichen Bundesländern. Das Siegel garantiert höchste Qualität in der artgerechten Tierhaltung, im Umgang mit den Tieren und in der Tiergestützten Intervention (TGI), also bei tiergestützter Therapie, Begleitung und Pädagogik", berichtet Susann Junge. Stolz sind die Frauen auf dieses Siegel, beweist es doch, dass sie den richtigen Weg eingeschlagen haben, an dessen Anfang sie noch stehen.
Die Arbeit auf dem Begegnungshof stützt sich auf drei Säulen. Zum einen sind dies Angebote zur zwanglosen, entspannenden Begegnungen zwischen Mensch und Tier, zum Beispiel inmitten in der Pferdeherde. Die zweite Säule sind Förderungen unter pädagogisch-psychologischen Aspekten sowie Coachings für unter anderem Führungskräfte in sozialen Berufen. Die dritte Säule sind Ausbildungen von Mensch und Tier für die Tiergestützte Intervention. Diese werden unter dem Dach des sich in Gründung befindlichen Vereins MitMensch & Tier koordiniert und stattfinden.
Alle drei Säulen haben eines gemeinsam: Die achtsame Begegnung zwischen Mensch und Tier. Das ist das Hauptaugenmerk. Ob Kinder, Jugendliche, Erwachsene oder Senioren, ob Hund, Pferd oder Katze, ob gesund oder mit Handicap, auf dem Begegnungshof "FALUNA" finden alle zusammen, erleben ein Miteinander.
Im Frühling planen Susann Junge und Melanie Sinner ein großes Hoffest. "Wir möchten auf uns aufmerksam machen. Wir stellen uns in den Dienst für Mensch UND Tier", so Melanie Sinner.
Einen näheren Einblick erhalten Interessierte auf www.https://heilendepferde.jimdo.com/.