Mindestens fünf Einwohner aus Kleinmachnow erhielten einen Anruf eines angeblichen Berliner Polizisten. Mit der üblichen Masche, dass ein Raubüberfall stattgefunden habe und die Täter mit den Daten der Angerufenen unterwegs seien, war das Ziel des Anrufers, an Informationen über die Vermögensverhältnisse der Angerufenen zu gelangen.
Die Kleinmachnower fielen nicht darauf herein, sondern informierten die richtige Polizei, die entsprechende Anzeigen aufnahm. Einen Tag später erhielt ein Babelsberger ebenfalls einen derartigen Anruf, auch er reagierte völlig richtig und informierte die Polizei.

Polizei gibt Tipps zum Schutz vor Telefon-Betrug

Das sind die Tipps der Polizei: Lassen Sie sich niemals auf dubiose Geldforderungen ein, von wem und unter welchem Vorwand auch immer! Lassen Sie sich am Telefon nicht ausfragen. Geben Sie keine Details Ihrer familiären oder finanziellen Verhältnisse preis! Lassen Sie sich von einem Anrufer nicht drängen und unter Druck setzen. Vereinbaren Sie einen späteren Gesprächstermin, damit sie in der Zwischenzeit die Angaben zum Beispiel durch einen Anruf bei der örtlichen Polizei überprüfen können! Rufen Sie die Polizei an. Verwenden Sie dazu die öffentlich bekannte Telefonnummer – aber nicht die Nummer, die die Anruferin oder der Anrufer Ihnen möglicherweise gegeben hat oder die auf dem Display angezeigt wurde! Notieren Sie sich die eventuell auf dem Sichtfeld Ihres Telefons angezeigte Nummer des Anrufers! Übergeben Sie kein Geld an Personen, die Ihnen nicht persönlich bekannt sind! Auch nicht der (angeblichen) Polizei! Haben sie bereits eine Geldübergabe vereinbart? Informieren Sie noch vor dem Übergabetermin die Polizei – Nutzen Sie dazu die Telefonnummer: 110.