Helga Holz ist in der Region nicht nur für ihre Malerei bekannt, inzwischen hat sie sich auch einen Namen als Fotografin gemacht. Auf ihren Malreisen in aller Welt hat sie stets ihre Kamera dabei, so dass auch wunderschöne Fotomotive entstehen. Besonders die verschiedenen Strukturen in der Natur haben es ihr angetan.

Phänomene der Natur

„Ich tauche ab in die Länder, in denen ich war“, erzählt sie. So sieht sie die verschiedenen Phänomene der Natur nicht nur in ihrer Heimat, dem Fläming, sondern auch in anderen Ländern. Ihr Traum war immer ihre Entdeckungen mit anderen teilen zu können. So entstand die Idee einer Bild- und Klangreise.
Anfangs überlegte Helga Holz dafür die Kunsthalle in Wiesenburg/Mark zu nutzen. Aber diese ist einfach zu groß. Durch gute Kontakte zu Mal’s Scheune wurde ihr dort ein Format angeboten und sie wusste sofort: Das ist genau das Richtige.

Natur zeigen, Wertschätzung erweitern

Da Helga Holz eine große Bandbreite an Kunst kennt, hat sie einen besonderen Blick für die Natur entwickelt. Ein großes Anliegen ist es ihr, nicht nur die Natur zu zeigen, sondern vor allem auch deren Wertschätzung zu erweitern. Die „Knipse“ war schon seit ihrer Kindheit immer mit dabei. Erst als sie sich 2016 eine Sony Alpha 6000 zulegte, wurden die Fotos spezieller. Dabei achtet sie auf Formen und Licht. Sei es eine einfache Brücke oder Blätter auf einem Teich, welche die Natur in ihrer ureigensten Art angeordnet hat.

Fotos mit der Öffentlichkeit teilen

So hat Helga Holz die Natur in ihren unterschiedlichsten Strukturen eingefangen. Mit einer Software kann sie diese Fotos bearbeiten und für eine Präsentation herrichten. Fotos haben sich inzwischen hunderte, wenn nicht tausende angesammelt. Durch die enge Verbundenheit mit der Region wurde sie in ihrem Tun ermutigt, die Fotos öffentlich zu präsentieren.

Bilder mit Liedern untermalt

An den vergangenen beiden Sonntagen konnten auch Gäste ihre Arbeit bewundern. Helga Holz hat mit dem Computerprogramm die verschiedensten Bilder ineinander fließen lassen. So entstand aus einem Foto in langsamen Sequenzen ein neues. Untermalt wurde dies durch musikalische Improvisationen vom Allroundkünstler Sebastian David aus Wiesenburg. Die zahlreichen Instrumente erweckten die Bilder sozusagen zum Leben. So bekamen die Gäste nicht nur neue Fotos  aus dem Fläming zu sehen, sondern auch aus Südfrankreich, Marokko und Myanmar. Eine ähnliche Veranstaltung gab es bereits 2018 mit einem fotografischen Bummel durch den Fläming.
„Öffnet Euch für ein Erlebnis und geht auf Entdeckungstouren“, so Helga Holz in ihren Begrüßungsworten, „träumt Euch in die Bilderwelten und weg von Corona.“