Der Weg zur Corona-Schutzimpfung wird für die hiesige Bevölkerung langsam und in kleinen Schritten kürzer. Darüber informierte Bad Belzigs Bürgermeister Roland Leisegang (parteilos) am Montagabend im Hauptausschuss.
Nachdem es am Montag noch hieß, dass die Albert Baur Halle - die in nicht Coronazeiten für den Schul- und Vereinssport sowie für kulturelle Veranstaltungen genutzt wird - als Impfzentrum im Gespräch sei, wurde diese Nachricht am Tag darauf schon wieder revidiert. Vorerst zumindest.

Impfungen in der Arztpraxis Eva-Maria Schulze-Köhn in der Niemegker Straße

Bis ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht, erfolgen Impfungen im Rahmen des Pilotprojekts "Impfungen in Arztpraxen" gegen eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nur in der Praxis der Doktorin Eva-Maria Schulze-Köhn in der Niemegker Straße. Die Medizinerin, die dort eine Hausarztpraxis betreibt, bemüht sich seit Wochen um die Einrichtung eines Impfzentrums in Bad Belzig.
Der aktuell berechtigte Personenkreis, zudem unter anderem Mitarbeiter aus Pflegeeinrichtungen gehören, kann unter der Rufnummer 01520/6152302 einen Impftermin vereinbaren. Die Impfungen selbst werden bei laufendem Praxisbetrieb jeweils vormittags von 10.00 bis 12.00 Uhr im Testcontainer vor der Praxis erfolgen. Die sonst dort stattfindenden Testungen werden in dieser Folge in die Nachmittagsstunden verlegt.

Bei ausreichend Impfstoff könnte Impfzentrum in der Albert-Baur-Halle entstehen

Steht jedoch ausreichend Impfstoff zur Verfügung, kann - so das Ergebnis eines Vororttermins am Dienstag Nachmittag in der Albert-Baur-Halle - der Mehrzweckraum derselben innerhalb kürzester Zeit so hergerichtet werden, dass eine Impfstrecke darin aufgebaut werden kann. Darüber informierte Kathleen Berger, die in der Stadt Bad Belzig für die Wirtschaftsförderung verantwortlich zeichnet.
Meldungen, dass Umbauten oder Umrüstungen der Sporthalle zu einem Impfzentrum bereits beginnen, wurden in diesem Zusammenhang als falsch zurückgewiesen. Roland Leisegang (parteilos) hat seinerseits bereits auch den Kontakt zu den Verwaltungschefs der Nachbarkommunen geknüpft. "Es geht schließlich um die Region", so der Bürgermeister.
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