Im Landkreis Potsdam-Mittelmark lagen am Freitag, 26. Februar, 20 Befunde mit Hinweis auf eine Variante des Corona-Virus vor. Bei sechs dieser Proben liegt eine Voll Genomsequenzierung (das Bestimmen des kompletten Erbguts eines Organismus) vor. Bei drei dieser Voll Genomsequenzierungen wurde keine besorgniserregende Variante festgestellt (B.1.160). Die weiteren drei Voll Genomsequenzierungen lieferten jeweils den Nachweis für die britische Virusvariante - Variant of Concern (B.1.1.7).

Verschiedene, besorgniserregende Varianten

Bei den vierzehn verbleibenden Befunden handelt es sich um Ergebnisse von variantenspezifischen PCR-Untersuchungen (auch als Marker-PCR bezeichnet), die einen Hinweis auf das Vorliegen von besorgniserregenden Varianten liefern. Dabei ergab sich in drei Befunden der Hinweis auf ein Vorliegen der südafrikanischen Virusvariante (B.1.351). Diese Infektionskette konnte durch striktes Kontaktpersonenmanagement unterbrochen werden.

Sofortiges Handeln unterbindet Ausbreitung

Elf Befunde ergaben den Hinweis auf das Vorliegen der britischen Virusvariante (B.1.1.7). Fünf Infektionsketten konnten auch in diesen Fällen komplett unterbrochen werden. Zudem konnte der Eintrag einer VoC (Variant of Concern) vom Typ B.1.1.7 in zwei Gemeinschaftseinrichtungen durch eine optimale Zusammenarbeit von Schule und Gesundheitsamt verhindert werden, namentlich die Internationale Schule BBIS und evangelische Gesamtschule der Hoffbauer-Stiftung. Acht Sequenzierungen wurden beauftragt, das Ergebnis steht noch.