Ab dem 17. Mai übernimmt der Berliner Felix Hartenstein, 40 Jahre, die Leitung des Smart City-Projekts. Er wird in dieser Position den Prozess der Entwicklung einer Digitalstrategie für die Region managen und auf solide Füße stellen.

Ausgewiesener Experte für Digitaliserungsstrategien

„Wir freuen uns, dass wir mit Felix Hartenstein einen ausgewiesenen Experten in der Entwicklung und Umsetzung von Digitalisierungsstrategien gewinnen konnten. Als Stadtökonom und Urbanist hat er diese Prozesse im städtischen Raum bereits auf vielfältige Weise mitgestaltet und begleitet und kann diese Erfahrungen nun bei uns im ländlichen Raum einbringen“, sagt Roland Leisegang, Bürgermeister in Bad Belzig.

Arbeitserfahrung in Berlin und Ägypten

Felix Hartenstein hat Volkswirtschaft (M.Sc.) in Maastricht und Santiago de Chile studiert. In seiner bisherigen beruflichen Laufbahn war er unter anderem fünf Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter im „Department of Urban Development“ an der TU Berlin beschäftigt. Dort arbeitete er im Wechsel zwischen Berlin und Ägypten und forschte zur städtischen Verantwortung von Unternehmen und den Besonderheiten von Unternehmensstädten. Zuletzt koordinierte er an der TU Dresden das Forschungsprojekt „Die digitale Stadt gestalten: Eine Handreichung für Kommunen“, das zum Ziel hatte, Kommunen bei der Umsetzung der „Smart City Charta“ des Bundes zu unterstützen. 

Gemeinwohlorientierter Ansatz

„Insbesondere hat uns Hartensteins partizipativer und gemeinwohlorientierter Ansatz überzeugt. Auch in unserer Region möchten wir die Digitalisierung demokratisch und unter der Beteiligung und Mitgestaltung der Bürgerinnen und Bürger der Region entwickeln und umsetzen“, erklärt Marco Beckendorf, Bürgermeister in der Gemeinde Wiesenburg/Mark.

Engagement für städtische Belange

Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagiert sich Felix Hartenstein auf verschiedenen Ebenen für städtische Belange. Unter anderem ist er stellvertretender Vorsitzender des Vereins „Urbanophil – Netzwerk für urbane Kultur e.V.“ und hat das „Bündnis digitale Stadt Berlin“ mitgegründet. „Ich bin überwältigt von der Vielzahl anpackender und begeisterungsfähiger Menschen, die sich hier für die Region einbringen und dadurch das Smart City-Projekt möglich gemacht haben. Man spürt, dass sie mit vollem Herzen dabei sind und sich viele Gedanken dazu machen, wie sie die Zukunft vor Ort gestalten wollen. Ich freue mich sehr darauf, diese Leidenschaft weiterzutragen und mit ihnen gemeinsam Ideen für eine lebenswerte Region auszutüfteln und zu erproben.“

Digitale Strategien für das Stadt- und Landleben

Im September 2020 wurden Bad Belzig und Wiesenburg/Mark in das Förderprogramm „Smart Cities“ des Bundesinnenministeriums aufgenommen mit dem Ziel, im Laufe der nächsten sieben Jahre sektorenübergreifende digitale Strategien für das Stadt- und Landleben der Zukunft zu entwickeln und zu erproben.