Mit dem Betriebsende fiel  die wichtigste Einnahmequelle, die monatliche Pacht, weg und die Gesellschaft war nicht mehr handlungsfähig. Sie wurde zum 30. Juni 2019 aufgelöst. Auf der jüngsten Gemeindevertretersitzung erläuterte Geschäftsführer Hartmut König noch einmal die Zusammenhänge. Geplant war die Sanierung der Teiche auf dem Gelände. Die Kosten waren jedoch am Ende doppelt so hoch wie geplant. Eine Alternative war das Aufbringen einer Betonplatte. Das konnte auf Grund des Eigentümerwechsels von der italienischen Firma ISAF zur amerikanischen Lincoln Electric nicht umgesetzt werden. Von der Einstellung der Produktion durch letztere erfuhr die Gesellschaft aus der Presse. Seit Mai 2018 wurde vergeblich versucht, Kontakte herzustellen. Immerhin ging es auch um noch ausstehende Zahlungen, die vertraglich vereinbart waren, insbesondere um die, die für die Teichsanierung zugesagt waren. Letztendlich musste anwaltliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Die Forderungen der Wirtschaftsfördergesellschaft wurden schriftlich formuliert und angemeldet, konnten jedoch an die angegebene Adresse nicht zugestellt werden. Sie beinhalteten auch die Begleichung von Umweltschäden. Diese lassen sich jedoch kaum nachweisen. Auch Hartmut König sieht wenig Chancen, noch Geld zu bekommen. Schließlich kam es doch noch zu einem Ortstermin. Im Juli kündigte Lincoln Electric den Pachtvertrag mit sofortiger Wirkung. Nun soll das Gelände wieder an die Gemeinde zurückübertragen werden. Man hofft, mit Fördermitteln die Altlasten doch noch beseitigen zu können. In die Planung zur Entwicklung des Drahtwerkgeländes wird dies mit einbezogen.