Die Bundesregierung hat die Kontaktbeschränkungen im Zusammenhang mit dem Infektionsgeschehen zu SARS-CoV2 verschärft und einen bundesweiten Lockdown ausgesprochen. Ausdrücklich ausgenommen davon sind die Durchführung und der Besuch von Blutspendeterminen.

Spendetermine vor Ort werden bekannt gegeben

Das Blutspendewesen gilt als systemrelevante Einrichtung in der Krankenversorgung. Deshalb wird der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost in den kommenden Wochen weiterhin regelmäßig Blutspendetermine anbieten. Das Terminangebot weist ausschließlich Spendeorte aus, welche die Einhaltung notwendiger Hygiene- und Abstandsregeln zum Schutz der Spender und des Personals sowie ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer ermöglichen.

Die Versorgung kranker Menschen muss gewährleistet werden

Ziel ist es, die Versorgung schwerkranker Patienten in den Kliniken der Region unter allen Umständen sicherzustellen. Allein in Berlin und Brandenburg werden an jedem Werktag rund 600 Blutspenden benötigt, um die Patientenversorgung zu sichern. Einige Blutbestandteile (Blutplättchen), die als Medikament aus der Blutspende gewonnen werden, sind nur maximal fünf Tage haltbar, deshalb ist es wichtig, dass über die kommenden Wochen kontinuierlich gespendet wird.

Dabei gelten folgende Regeln

Eine verpflichtende Online-Terminreservierung vorab ist Teil des Sicherheitskonzeptes: https://terminreservierung.blutspende-nordost.de/. Sie hilft, die Anzahl von Anwesenden auf Terminen zu steuern und die Abstandsregeln einhalten zu können. Alle angebotenen Termine sind im Internet einsehbar unter www.blutspende-nordost.de - weitere Auskünfte erteilt die kostenlose Hotline unter 0800 11 949 11.

Personalausweis und Einladungsschreiben mitbringen

Personen mit Erkältungssymptomen, Fieber und Durchfall werden nicht zur Blutspende zugelassen. Ebenso Personen, die in der vergangenen zwei Wochen Kontakt zu Covid-19-Infizierten hatten oder im Ausland waren. Es wird gebeten, dass sie die Termine gar nicht erst aufsuchen.
 Blutspender sollen bitte den Personalausweis, den Blutspendeausweis (wenn vorhanden) und gegebenenfalls das Einladungsschreiben des DRK-Blutspendedienstes beziehungsweise die Terminbestätigung mit sich führen und auf Nachfrage vorweisen können.