Ungebrochen ist die Nachfrage nach Ehrenamtlern, der Bedarf an Menschen, die sich freiwillig engagieren. Sei es im sozialen Bereich, in Vereinen und Organisationen, weiß die Koordinatorin für Freiwilligenarbeit und Bürgerengagement in Potsdam-Mittelmark, Steffi Wiesner, zu berichten. Wiesner füllt diese Position seit 15 Jahren mit Leben, kann aus Erfahrung berichten, dass die Nachfrage steigt. "Es sind weniger die Vereine auf den Dörfern, wie die Freiwillige Feuerwehr, der Heimatverein oder der Sportverein, die sich an mich wenden. Vermehrt ist es der soziale Bereich, der erheblichen Bedarf meldet. So zum Beispiel in der Freizeitgestaltung von Menschen mit Handycap. Oder in der Betreuung Demenz-Erkrankter, die im häuslichen Umfeld gepflegt werden. Im Hospizdienst werden Personen gesucht, die ein wenig ihrer freien Zeit spenden möchten", so Steffi Wiesner. Für die Verkehrserziehung an Schulen und Kitas, bei der Kursorganisation der Kreisvolkshochschule, in der Flüchtlingshilfe, die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. "Das Spektrum ist breiter geworden", so Wiesner. Das Alter der Helferlein ist gemischt. Oftmals sind es Menschen um die 40 Jahre, deren private Situation sich wandelt, deren Kinder selbstständig werden. Oder auch Personen, denen der Ruhestand bevorsteht. "Nachfragen kommen bei mir des Öfteren von Zugezogenen an, die sich in ihrer Heimat bereits ehrenamtlich engagiert haben." Gern lädt die Freiwilligenkoordinatorin zu einem unverbindlichen Gespräch ein. Steffi Wiesner ist im Beratungszentrum Fläming-Bahnhof in Bad Belzig, Am Bahnhof 11, Telefonnummer 033841/449517, E-Mail freiwillig-pm@samev.de zu erreichen. Auch auf der Homepage www.freiwilligenarbeit-pm.de können sich Interessierte über mögliche Einsatzstellen informieren. Fahrende Ehrenamtler, die für die gute Sache mobil sein müssen, haben die Möglichkeit, einen Mobilitätszuschuss zu beantragen. Auch in diesem Falle berät Steffi Wiesner. Der Landkreis Potsdam-Mittelmark hält 30.000 Euro für das laufende Jahr 2019 bereit. Die Freiwilligenkoordinatorin ist auch Engagement-Stützpunkt im Landkreis, die für den nicht unerheblichen bürokratischen Aufwand verantwortlich zeichnet.