Das vom Land Brandenburg als "Soziale Innovation" geförderte Projekt wurde vom Verein gemeinsam mit Partnern aus den Kommunen, der Wirtschaftsförderung des Landkreises Potsdam-Mittelmark, der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter umgesetzt.
Zugewanderte Menschen mit fortgeschrittenen Deutschkenntnissen und hoher Arbeitsmotivation konnten sich um die Teilnahme bewerben. Acht besonders leistungswillige Migrantinnen und Migranten wurden ausgewählt und vom Projektteam in regelmäßigen Einzelcoachings, Gruppentrainings und Erkundungstouren bei der beruflichen Orientierung im Hohen Fläming unterstützt.
"In den letzten Jahren sind zahlreiche qualifizierte und motivierte Menschen als Geflüchtete in unsere Region gekommen. Damit sie bei uns bleiben und ihr Potenzial hier einbringen, müssen wir ihnen die Region schmackhaft machen und sie darin unterstützen, hier die für sie passende Arbeit zu finden", erklärt der Geschäftsführer des Soziale Arbeit Mittelmark e.V., Johannes Blatt.
Die Erfahrungen des sechsmonatigen Pilotprojekts wurden im September gemeinsam mit allen beteiligten Akteuren evaluiert. Sie werden in ein größer angelegtes Modellvorhaben einfließen, das im kommenden Jahr starten soll. Denn angesichts des demografischen Wandels gilt es, Zuwanderung auch als Chance für den Hohen Fläming zu begreifen.