Fliedners hat einen neuen Standort eröffnet: eine ambulant betreute Wohngemeinschaft im ehemaligen Pfarrhaus Schwanebeck. Fünf Bewohner sind dort eingezogen.
Durch kooperative Vernetzung zwischen Fliedners, der evangelischen Kirchengemeinde und der Diakonie konnte der Bedarf an Wohnraum für Menschen mit Behinderungen im Herbst sofort platziert werden, als die Kirchengemeinde eine Verwendung für das Pfarrhaus in Schwanebeck suchte.

Schwanebecker Pfarrhaus stand seit 2016 leer

Walter Rettig, Nachbar in Schwanebeck und Mitglied des Gemeindekirchenrats, war die Instandsetzung und Nutzbarmachung des ehemaligen Pfarrhauses schon lange ein großes Anliegen. Seitdem es 2016 leer stand, hat er die Baumaßnahmen aus der Nähe vorangetrieben und freut sich, dass es nun wieder bewohnt ist. „Wir sind im Gemeindekirchenrat der Meinung, den richtigen Mieter gefunden zu haben und hoffen, dass das auch lange geht“, so Rettig.

Pfarrerin Dorothea Sitzler-Osing erinnert an die Geschichte des Hauses

Dorothea Sitzler-Osing, Pfarrerin der Gemeinde Lütte (zu der auch Schwanebeck gehört) und Mitglied des Kuratoriums der Lafim-Diakonie, schenkte den neuen Nachbarn Brot, Salz, Kuchen und eine Bibel, um an die Geschichte des Hauses zu erinnern, und versicherte ihnen: „Die Kirchengemeinde wünscht Ihnen als neuen Bewohnern des Pfarrhauses Schwanebeck Gottes Segen und ist Ihnen sehr verbunden. Wann immer Sie eine Pfarrerin brauchen, können Sie sich melden.“

Selbstständiges Wohnen und arbeiten in Fliedners Werkstatt

Die Bewohner haben vorher in zwei Zweier-WGs und einer Einzelwohnung gewohnt. Der Bedarf an Wohnraum und an Selbständigkeit im Wohnen wurde unter anderem in Fliedners Werkstatt angezeigt. Durch den Einzug in Schwanebeck wurden wiederum Wohnplätze im Ambulant Betreuten Wohnen in Bad Belzig frei.