Jeweils 5.500 Euro investierte die Stadt Bad Belzig im vergangenen Jahr in die Dorfgemeinschaftshäuser in den Ortsteilen Schwanebeck und Bergholz. In beiden Dörfern hatten ortsansässige Vereine zuvor Fördermittelanträge für kleinteilige lokale Initiativen bei der Lokalen Aktionsgruppe Fläming Havel e.V. (LAG) mit Sitz in Wiesenburg/Mark gestellt. Ihr Ziel: Die Küchen in den Dorfgemeinschaftshäusern zu sanieren, damit dieselben einer breiten und vielfältigen Nutzung zugeführt werden können.

Ortsvorsteher Hartmut Jänicke (Schwanebeck) und Bernd Näthe (Bergholz) federführend

Die Stadt Bad Belzig, als Eigentümerin der Immobilien, begrüßte das Engagement in den Dörfern mit Freude. Federführend von Anfang an mit dabei, waren die Ortsvorsteher Hartmut Jänicke (Schwanebeck) und Bernd Näthe (Bergholz). Bürgermeister Roland Leisegang (parteilos) bezeichnete sie bei einem Rundgang durch die Dorfgemeinschaftshäuser in der vergangenen Woche als engagierte Steuermänner, die für ihre Dörfer eintreten.

Stadt Bad Belzig unterstützte beide Projekte

Nachdem im Herbst 2020 in beiden Orten die über ehrenamtliches Engagement getragenen Sanierungsarbeiten begonnen hatten, signalisierte die Stadt, die Projekte auch ihrerseits unterstützen zu wollen. So erhielt das Dorfgemeinschaftshaus in Schwanebeck sowohl in der Küche als auch im Versammlungsraum - der einer multifunktionalen Nutzung zur Verfügung gestellt werden soll - neue Fußböden; und das Baumaterial für eine neue Decke in der Küche.

Ehrenamtliche Helfer packten mit an

„Es wurde Hand in Hand gearbeitet“, konnte Ortsvorsteher Hartmut Jänicke berichten, der bei dieser Gelegenheit auch allen Helfern Respekt und Anerkennung zollte. „Was hier gemeinsam geschaffen wurde, kann sich sehen lassen“, lobte Roland Leisegang und ergänzte: „Wenn Bürger sich engagieren, wird die Stadt auch künftig unterstützen“.
Nach dem Besuch in Schwanebeck machten sich der Bürgermeister und Robert Wildgrube, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung/Bauen, auf den Weg nach Bergholz, wo Ortsvorsteher Bernd Näthe sie bereits erwartete. Das Gesehene überzeugte auch dort. „Wir als Stadt können uns darüber nur freuen“, so der Bürgermeister, der Bergholz ebenfalls für das ehrenamtliche Engagement zugunsten des Dorfgemeinschaftshauses dankte.

Aufwertung beider Dorfgemeinschaftshäuser

Die Küche dort, ursprünglich gerade einmal knapp fünf Quadratmeter groß, ist jetzt dreimal so groß. Ausgestattet mit einer modernen Küchenzeile, die nichts zu wünschen übrig lässt, ist damit auch dort der Grundstein für eine multifunktionale Nutzung des Hauses gelegt. Die Stadt ihrerseits unterstützte das Engagement vor Ort mit der Übernahme von Kosten in den Bereichen Elektrik und Sanitär. „Wir haben also für das Finish gesorgt“, so Roland Leisegang, der sich mit den Einwohnern in den Dörfern über die zuteil gewordenen Förderungen aus dem Leader Projekt für lokale Initiativen aus dem Europäischen Landwirtschaftsfond freut.